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Claudio Besozzi

    Rückfall und Bewährung
    Organisierte Kriminalität und empirische Forschung
    Marchés illégaux
    Illegal, legal - egal?
    Wohin mit der Beute
    Techniken der empirischen Sozialforschung
    • Die öffentliche Wahrnehmung von Kriminalität und Gesetzesbrechern hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Anstelle der 'armen Teufel', die aus Dummheit Fehler machen, dominieren nun zielstrebige, professionell agierende und intelligente Täter sowie mächtige 'Paten' mit unternehmerischen Qualitäten. Der Soziologe Claudio Besozzi untersucht biographische Berichte und autobiographische Aufzeichnungen bekannter Mafiosi hinsichtlich Lebensstil, Weltanschauung, legalen und illegalen Tätigkeiten sowie dem Umgang mit 'verdientem' Geld. Seine Analyse offenbart eine Vielzahl von Verhaltens- und Denkstrukturen und zeigt, dass die von den Medien verbreitete Karikatur des Mafioso kaum der Realität entspricht. Statt des rational und professionell agierenden Padre Padrone treten in diesen Texten sehr unterschiedliche Menschen auf, die versuchen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und ihrem Leben Sinn zu verleihen. Besozzis Forschung relativiert auch die vermeintlichen Gefahren, die von illegalen Unternehmern für Gesellschaft und Wirtschaft ausgehen. 'Nüchtern und trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) spannend.' (Telemonat, Hamburg, Januar 2002)

      Wohin mit der Beute
    • Illegale Märkte - Handel mit Drogen, Waffen, nachgeahmten Markenprodukten oder auch der Menschenhandel - werden in der Öffentlichkeit meist als Ausdruck einer Verschwörung gegen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung wahrgenommen. Hinter jedem Geschäft, das gegen staatliche Regeln und gesetzliche Normen verstösst, stecke die Hand der internationalen Mafia - so die von Medien und Politikern gern kolportierte Ansicht. Weisen illegale Märkte tatsächlich eine monopolistische Struktur auf? Werden sie von kriminellen Organisationen kontrolliert? Sind die Profite, die illegale Unternehmer erzielen, so hoch, wie gemeinhin angenommen? Stellen sie eine Gefahr für die legale Wirtschaft dar? Diese Fragen werden basierend auf neuen Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung eingehend diskutiert. Claudio Besozzis Studie über die Entstehung, Struktur und Konsequenzen illegaler Märkte zeigt, dass einfache Bilder der komplexen Wirklichkeit wohl kaum gerecht werden. Sie macht zugleich deutlich, dass sich die Grenzen zwischen legalem und illegalem Wirtschaften so klar nicht ziehen lassen.

      Illegal, legal - egal?