Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Hauptseminars: Robert Musil - Kleine Prosa und Essayistik habe ich mich eingehend mit den Tiergeschichten Robert Musils, besonders mit der Erzählung Die Maus beschäftigt. Im Folgenden möchte ich die Entwicklung, die der Protagonist des Textes durchlebt, ausführlich darstellen. Er bewegt sich von einem Zustand des Außer-sich-seins zum völligen Bewusstsein zurück. Innerhalb dieser Phase erlebt er die Mystik des anderen Zustandes und erkennt so in einer ganz unscheinbaren grauen Maus den Sinn des Lebens. Anschließend an diese Betrachtungen folgt eine Beschäftigung mit der Tiererzählung Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse von Franz Kafka. Dieser hat sich in seiner Künstlergeschichte ebenfalls für die Maus als Tier entschieden, anhand der er die Situation und das Wesen eines Künstlerlebens nachzeichnet und die Beziehung von Volk und Künstler bzw. Kunst und umgekehrt erläutert. In diesem Zusammenhang gehe ich näher auf die beiden Autoren und die Entstehungsgeschichte der Erzählungen ein. Bevor ich diese Tiergeschichten von der klassischen Fabel abgrenzen möchte.
Beate Sewald Volgorde van de boeken





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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit habe ich mich mit dem Erziehungsverständnis Martin Bubers näher befasst. Dazu werde ich in aller Kürze auf Bubers Biographie eingehen, bevor ich den Hauptaspekt seines Denkens, das dialogische Prinzip, vorstelle. Dessen Einfluss auf Bubers Vorstellung von Erziehung soll im Hauptteil der Arbeit ausführlich dargelegt werden, ohne dabei kritische Aspekte auszusparen, um so abschließend zu einer umfassenden Bewertung von Bubers erzieherischem Denken zu gelangen. Ziel der Arbeit ist es, verständlich zu machen was es bedeutet, wenn Buber sagt, dass der Mensch nur am Du zum Ich werden kann.
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Ich kann nicht Fürstendiener seyn - Politische Ideale und ihr Scheitern in Schillers Dramen
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität Augsburg (Philosophisch-Historische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der folgenden Arbeit ist es die politischen Ideale der Protagonisten aus Schillers Werken Don Karlos, Maria Stuart und Die Jungfrau von Orleans zu analysieren: welche politischen Ideale sind enthalten, wo stoßen die Handelnden an die Grenzen des Machbaren? Warum und auf welche Weise scheitern sie? Außerdem sollen Schillers persönliche politische Vorstellungen aufgezeigt werden und wie sich diese in den Dramen des schwäbischen Dichters und Denkers wiederspiegeln. Zu diesem Zweck gehe ich anfangs auf Schillers Lebensumstände ein. Im Anschluss daran werde ich die politischen Leitbilder von den Hauptpersonen der drei genannten Dramen differenziert betrachten und dabei ihre Entfaltung sowie die Art und Weise ihres Scheiterns untersuchen. Dabei werde ich darauf eingehen, inwiefern sich Schillers politische Orientierung und die ihm bewussten Machbarkeitsgrenzen seiner persönlichen Idealvorstellungen in den Dramen wiederfinden und wie er die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit in seinen Werken verarbeitet. Im Schlussteil soll geklärt werden, ob für Schiller ein Nicht-Scheitern der Ideale überhaupt theaterfähig ist.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Hauptseminars: Der Erzähler Eduard Mörike habe ich mich eingehend mit der Novelle Mozart auf der Reise nach Prag beschäftigt und dabei vor allem den Aspekt der Ökonomie betrachtet. Im Folgenden möchte ich Mörikes Beziehung zu Mozart darstellen und veranschaulichen, wie wichtig der Komponist im Leben des Autors war und welchen Einfluss das Leben Mörikes auf die Novelle hatte. Anschließend folgt eine ausführliche Betrachtung des Charakters von Wolfgang Amadeus Mozart und dessen Bewusstsein für Ökonomie. Der Schwerpunkt soll hierbei auf die Unvereinbarkeit zwischen Schein und Sein in seinem Leben gelegt werden, sowie auf Mozarts Ökonomie der Verschwendung, die er sich zum Lebens- und Kunstprinzip macht. Dabei wird auch eine Parallele zu Don Giovanni, dem Protagonisten seiner wohl bekanntesten gleichnamigen Oper gezogen. Beide - Mozart und Don Giovanni- sind erotische Verschwender. Dieser Sucht nach Verschwendung und Rausch steht jedoch Mozarts Sehnsucht nach einem einfachen, bürgerlichen Leben gegenüber, das auch seine Frau Constanze verkörpert. Nach dieser Analyse wird nochmals Mozarts Ökonomieproblem mit dem Leben Eduard Mörikes verglichen, in dem sich einige Gesichtspunkte entsprechen, bevor im Schluss der Arbeit der Frage nachgegangen wird: Gäbe es Mozarts wunderbare Musik überhaupt, wenn er nicht dieses verschwenderische, schon nahezu wahnsinnige Wesen gehabt hätte?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,0, Universität Augsburg, Veranstaltung: Vorlesung, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt wohl keinen Pädagogen, der in seinem Tun erfolgreicher war als Giovanni Bosco. Er wird nicht umsonst als genialster Erzieher des 19. Jahrhunderts und ein Meister der Erziehung und Seelenkunde bezeichnet. Doch warum war dieser Mann in seinem Schaffen so erfolgreich? Wie konnte er die verwahrlosten Jugendlichen wieder auf den rechten Weg bringen? Diesen Fragen soll in der Folgenden Arbeit nachgegangen werden. Ein weiterer Punkt ist die Aktualität. Man bedenke nur, wie viele Jugendliche und Kinder in der heutigen Zeit ohne Wurzeln sind. Don Boscos Ziel war es ehrenwerte Bürger und gute Christen heranzubilden. In der heutigen Gesellschaft, die nach Perfektion strebt, besteht die Gefahr, dass der Mensch auf der Strecke bleibt. Vor allem Jugendliche, die oft nicht die optimalen Gegebenheiten vorfinden, rücken immer mehr an den Rand unserer Gesellschaft, sei es aus sozialen oder finanziellen Gründen, oder einfach nur auf Grund einer Behinderung. Ihre erbrachten Leistungen und kleinen Erfolge werden oft nicht anerkannt, obwohl sie vielleicht mehr Wert sind, als die zahlreichen guten Schulnoten eines Jugendlichen, der die optimalsten Bedingungen vorfindet. Gerade Don Bosco hat die Hilfe für diese Jugend in den Mittelpunkt gestellt. Hilfe für Jugendliche in Not zu geben, heißt materiellen sowie seelischen Benachteiligungen entgegenzuwirken. Grundlage für dieses Engagement ist der hohe Wert des Menschen, der in der christlichen Sicht seine Wurzeln hat. So ist der Erziehungsprozess ein Weg der Begleitung, der junge Menschen hin zu einer reifen Persönlichkeit führt und so eine tragfähige Lebensperspektive entwickeln kann.