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Seelisch verkrüppelt

ein Verdingkind erzählt ; die Geschichte der Madeline Lütschg-Lorimer

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Beim Begriff Verdingkind denkt man in der Schweiz an arme Bergbauern, die ihre Kinder schweren Herzens in die Fremde schickten. Auch die heute 68-jährige Madeline Lütschg-Lorimer war ein Verdingkind. Aber ihre Geschichte ist eine völlig andere. Von der Mutter ungewollt, war sie schon immer auf sich allein gestellt, stets angewiesen auf das Wohlwollen Fremder. Nach dem Krieg verlässt ihre Mutter das zur Heimat gewordene Grossbritannien. Madeline wird in der Schweiz der Obhut der Grosseltern übergeben, die Mutter verschwindet erneut aus ihrem Leben. Ein fremdes Land, eine fremde Sprache. Als Kind lernt sie auf schmerzhafte Weise zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie gibt sich nie auf, sie schaut immer nach vorn. Doch ihre Seele zerbricht dabei. Alt, krank und unfähig, ihren Kindern die Liebe zu geben, die sie selbst ein Leben lang vermisst hat, erzählte sie Jakob Lieberherr ihre Geschichte. Der hat sie in seiner unvergleichlichen Art niedergeschrieben: einfühlsam, wütend, aufwühlend. Es wurde das Zeugnis eines Stücks Schweizer Geschichte, das nicht verlorengehen darf. (Quelle: Umschlag).

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Seelisch verkrüppelt, Madeline Lütschg-Lorimer

Taal
Jaar van publicatie
2011
Bindwijze
(Paperback)
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Titel
Seelisch verkrüppelt
Ondertitel
ein Verdingkind erzählt ; die Geschichte der Madeline Lütschg-Lorimer
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
131
ISBN10
3905881128
ISBN13
9783905881127
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Aantekening
Beim Begriff Verdingkind denkt man in der Schweiz an arme Bergbauern, die ihre Kinder schweren Herzens in die Fremde schickten. Auch die heute 68-jährige Madeline Lütschg-Lorimer war ein Verdingkind. Aber ihre Geschichte ist eine völlig andere. Von der Mutter ungewollt, war sie schon immer auf sich allein gestellt, stets angewiesen auf das Wohlwollen Fremder. Nach dem Krieg verlässt ihre Mutter das zur Heimat gewordene Grossbritannien. Madeline wird in der Schweiz der Obhut der Grosseltern übergeben, die Mutter verschwindet erneut aus ihrem Leben. Ein fremdes Land, eine fremde Sprache. Als Kind lernt sie auf schmerzhafte Weise zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie gibt sich nie auf, sie schaut immer nach vorn. Doch ihre Seele zerbricht dabei. Alt, krank und unfähig, ihren Kindern die Liebe zu geben, die sie selbst ein Leben lang vermisst hat, erzählte sie Jakob Lieberherr ihre Geschichte. Der hat sie in seiner unvergleichlichen Art niedergeschrieben: einfühlsam, wütend, aufwühlend. Es wurde das Zeugnis eines Stücks Schweizer Geschichte, das nicht verlorengehen darf. (Quelle: Umschlag).