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Das Göttinger Familienunternehmen Sartorius wurde 1870 von Florenz Sartorius als feinmechanische Werkstatt gegründet und ist heute ein führender Partner der biopharmazeutischen Forschung. Die Wurzeln der heutigen Sparten reichen bis zur Gründung der Membranfiltergesellschaft im Jahr 1927 zurück. Manfred Grieger untersucht erstmals die Unternehmens- und Unternehmertätigkeit bei Sartorius während des Nationalsozialismus. Er beleuchtet das Verhältnis zwischen Unternehmen und Staat sowie das Handeln der leitenden Akteure im NS-System. Auch die Nachfolgefrage innerhalb der Unternehmerfamilie wird thematisiert, da der Übergang von der zweiten zur dritten Generation in diese Zeit fällt. Die sich verändernde Rolle des Unternehmens in der Kriegswirtschaft, der Rückgang der zivilen Fertigung und die zunehmende Bedeutung der Produkte für die Rüstungswirtschaft werden dargestellt, ebenso wie der Einsatz von Zwangsarbeitern. Grieger analysiert den Einfluss der handelnden Personen auf diese Entwicklungen und beschäftigt sich mit den Entnazifizierungsverfahren des Leitungspersonals, die exemplarisch für die individuelle Vergangenheitsbewältigung ökonomischer Eliten stehen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihr Wirtschaftswunder erlebten.
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Sartorius im Nationalsozialismus, Manfred Grieger
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2019
- Bindwijze
- (Hardcover),
- Staat van het boek
- Zeer goed
- Prijs
- € 12,99
Betaalmethoden
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- Titel
- Sartorius im Nationalsozialismus
- Ondertitel
- Generationswechsel im Familienunternehmen zwischen Weltwirtschaftskrise und Entnazifizierung
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Manfred Grieger
- Uitgever
- Wallstein Verlag
- Jaar van publicatie
- 2019
- Formaat
- Hardcover
- Aantal pagina's
- 206
- ISBN10
- 3835335871
- ISBN13
- 9783835335875
- Reeks
- Categorieën
- Tags
- Duitsland, 20e Eeuw, Oorlogen, Europa, Herinneringen, Verleden, Nazisme, Onderzoek, Duitse Geschiedenis, Derde Rijk, 1933–1945, Industrie, Bedrijf, Tussenoorlogse Periode, Ondernemers, Staat, Gedwongen Arbeid, Economen
- Aantekening
- Das Göttinger Familienunternehmen Sartorius wurde 1870 von Florenz Sartorius als feinmechanische Werkstatt gegründet und ist heute ein führender Partner der biopharmazeutischen Forschung. Die Wurzeln der heutigen Sparten reichen bis zur Gründung der Membranfiltergesellschaft im Jahr 1927 zurück. Manfred Grieger untersucht erstmals die Unternehmens- und Unternehmertätigkeit bei Sartorius während des Nationalsozialismus. Er beleuchtet das Verhältnis zwischen Unternehmen und Staat sowie das Handeln der leitenden Akteure im NS-System. Auch die Nachfolgefrage innerhalb der Unternehmerfamilie wird thematisiert, da der Übergang von der zweiten zur dritten Generation in diese Zeit fällt. Die sich verändernde Rolle des Unternehmens in der Kriegswirtschaft, der Rückgang der zivilen Fertigung und die zunehmende Bedeutung der Produkte für die Rüstungswirtschaft werden dargestellt, ebenso wie der Einsatz von Zwangsarbeitern. Grieger analysiert den Einfluss der handelnden Personen auf diese Entwicklungen und beschäftigt sich mit den Entnazifizierungsverfahren des Leitungspersonals, die exemplarisch für die individuelle Vergangenheitsbewältigung ökonomischer Eliten stehen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihr Wirtschaftswunder erlebten.


