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Matchplan Meuterei

Fußballfans zwischen Kommerz und Widerstand

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Investorenmacht, 50+1, Ausverkauf des Spiels: Die Kommerzialisierung des Fußballs ist zu Genüge beklagt. Doch wie lässt sich der ›Ball zurückholen‹, wie von der Kritik über den Protest zum Widerstand gelangen? Raphael Molter und Lara Schauland gehen zunächst den treibenden Kräften einer durchkapitalisierten Fußballindustrie nach. Sie beleuchten rassistische Strukturen, ein koloniales Erbe oder ein patriarchales Gefüge auf Rasen und Rängen. Und: Welche Tragweite hat die Konfrontation von staatlichen Organen mit organisierten Fans? Was ist aus Alternativen wie der ›Fußball gehört den Fans‹-Kampagne beim FSV Zwickau zu lernen? Im Zeichen einer materialistischen Fußballkritik schärfen sie ihre Klinge auch an der Gesellschaftstheorie. Sie fragen mit Marx, ob sich die Fußballgeschichte als ›Farce‹ wiederholt und gelangen mit Che Guevara zum Gebot an die Kurven, doch ›realistisch zu sein und das Unmögliche zu versuchen‹. Denn es gilt, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen, es weder einem Dosen-, Software- oder Pharmakonzern noch Investoren vom Golf oder transatlantischem Risikokapital zu überlassen. Gefordert wird nicht weniger als der Aufbau einer Gegenmacht, um das Spiel noch zu drehen.

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Matchplan Meuterei, Raphael Molter, Lara Schauland

Taal
Jaar van publicatie
2025
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 15,49

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Titel
Matchplan Meuterei
Ondertitel
Fußballfans zwischen Kommerz und Widerstand
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2025
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
212
ISBN10
3894388447
ISBN13
9783894388447
Reeks
Aantekening
Investorenmacht, 50+1, Ausverkauf des Spiels: Die Kommerzialisierung des Fußballs ist zu Genüge beklagt. Doch wie lässt sich der ›Ball zurückholen‹, wie von der Kritik über den Protest zum Widerstand gelangen? Raphael Molter und Lara Schauland gehen zunächst den treibenden Kräften einer durchkapitalisierten Fußballindustrie nach. Sie beleuchten rassistische Strukturen, ein koloniales Erbe oder ein patriarchales Gefüge auf Rasen und Rängen. Und: Welche Tragweite hat die Konfrontation von staatlichen Organen mit organisierten Fans? Was ist aus Alternativen wie der ›Fußball gehört den Fans‹-Kampagne beim FSV Zwickau zu lernen? Im Zeichen einer materialistischen Fußballkritik schärfen sie ihre Klinge auch an der Gesellschaftstheorie. Sie fragen mit Marx, ob sich die Fußballgeschichte als ›Farce‹ wiederholt und gelangen mit Che Guevara zum Gebot an die Kurven, doch ›realistisch zu sein und das Unmögliche zu versuchen‹. Denn es gilt, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen, es weder einem Dosen-, Software- oder Pharmakonzern noch Investoren vom Golf oder transatlantischem Risikokapital zu überlassen. Gefordert wird nicht weniger als der Aufbau einer Gegenmacht, um das Spiel noch zu drehen.