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Schlaf und Strecke

Roman

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Mit „Flucht, um wieder heimzukehren“ umschreibt Günter Herburger seinen unaufhörlichen Drang, der Enge des Schreibtischdaseins ein tägliches Lauf- und Trainingspensum entgegenzusetzen. Die Höhepunkte dieser Lauferfahrung bilden Marathon- und Extremlangstreckenläufe, die ihn in unterschiedliche Städte, Landschaften und Klimazonen führen. Riga, Emmental, Cinque Terre, Paris, Sinai – die reellen Begegnungen mit Strecken, Läufern, Orten überlagern sich mit Assoziationen zu historischen Begebenheiten, mit lyrischen Versatzstücken und naturwissenschaftlichen Betrachtungen zur eigenen Körperlichkeit. Die Hoffnung auf Entäußerung als zentrale Motivation des Laufens wird häufig durch körperliche Grenzüberschreitungen (Ermüdungsbrüche, Krankheiten) enttäuscht; der begehrenswerte Zustand einer Verschmelzung von Körper und Geist stellt sich dennoch ein, ist schnell wieder verloren und wird erneut zum Ziel. Mit kindlicher Verspieltheit und groteskem Witz entwirft Herburger ein eindringliches und plastisches Gefüge, das durch seine Leichtigkeit überzeugt, „als würden Augen riechen, Ellenbogen sehen, Knie schmecken, eine wunderreiche Erweckung nach Stolz und Pein“.

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Schlaf und Strecke, Günter Herburger

Taal
Jaar van publicatie
2004
Bindwijze
(Hardcover)
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Titel
Schlaf und Strecke
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Uitgever
A-1-Verl.
Jaar van publicatie
2004
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
349
ISBN10
3927743747
ISBN13
9783927743748
Reeks
Categorieën
Tags
Aantekening
Mit „Flucht, um wieder heimzukehren“ umschreibt Günter Herburger seinen unaufhörlichen Drang, der Enge des Schreibtischdaseins ein tägliches Lauf- und Trainingspensum entgegenzusetzen. Die Höhepunkte dieser Lauferfahrung bilden Marathon- und Extremlangstreckenläufe, die ihn in unterschiedliche Städte, Landschaften und Klimazonen führen. Riga, Emmental, Cinque Terre, Paris, Sinai – die reellen Begegnungen mit Strecken, Läufern, Orten überlagern sich mit Assoziationen zu historischen Begebenheiten, mit lyrischen Versatzstücken und naturwissenschaftlichen Betrachtungen zur eigenen Körperlichkeit. Die Hoffnung auf Entäußerung als zentrale Motivation des Laufens wird häufig durch körperliche Grenzüberschreitungen (Ermüdungsbrüche, Krankheiten) enttäuscht; der begehrenswerte Zustand einer Verschmelzung von Körper und Geist stellt sich dennoch ein, ist schnell wieder verloren und wird erneut zum Ziel. Mit kindlicher Verspieltheit und groteskem Witz entwirft Herburger ein eindringliches und plastisches Gefüge, das durch seine Leichtigkeit überzeugt, „als würden Augen riechen, Ellenbogen sehen, Knie schmecken, eine wunderreiche Erweckung nach Stolz und Pein“.