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Die Vernunft des Herzens

Studien Zu Blaise Pascal

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Blaise Pascal (1623–1662) gilt zurecht als einer der fruchtbarsten und originellsten Denker nicht nur seiner Zeit, sondern der europäischen Kulturgeschichte überhaupt. Da er weder Theologie studiert hat noch dem geistlichen Stand angehörte, ist er keiner theologischen Schule bzw. Richtung einzuordnen, wie er auch, obwohl gläubiger Katholik, die Grenze zwischen katholischem und evangelischem Glauben durchbricht. Nach einer einleitenden biographischen Skizze bietet das Buch acht Einzelstudien, die zusammen ein geschlossenes Bild zeichnen von Pascals Ringen um die Grundlagen des Glaubens. Schlüsseltexte, wie das 'Mémorial', das 'Mysterium Jesu' und die berühmte Wette 'Unendlich – Nichts', hat der Verfasser neu übersetzt und eingehend ausgelegt. Pascals politischen Überzeugungen, seinem Verhältnis zur Philosophie René Descartes’ und seiner Wertung des Schönen sind eigene Kapitel gewidmet. Die abschließende Erörterung der umstrittenen Frage, ob Pascal im Glauben der katholischen Kirche gestorben sei, zeigt noch einmal seine Ausnahmestellung im Kontext der herrschenden religiösen und politischen Strömungen. Diese auf jahrzehntelangen Forschungen beruhenden Studien setzen neue Akzente für die Deutung des Denkens Pascals. Gleichwohl sind sie auch als Einführung und erster Zugang vorzüglich geeignet.

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Die Vernunft des Herzens, Robert Leuenberger

Taal
Jaar van publicatie
1999
Bindwijze
(Paperback)
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Titel
Die Vernunft des Herzens
Ondertitel
Studien Zu Blaise Pascal
Taal
Duits
Uitgever
Theol. Verl.
Jaar van publicatie
1999
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
147
ISBN10
3290172074
ISBN13
9783290172077
Reeks
Aantekening
Blaise Pascal (1623–1662) gilt zurecht als einer der fruchtbarsten und originellsten Denker nicht nur seiner Zeit, sondern der europäischen Kulturgeschichte überhaupt. Da er weder Theologie studiert hat noch dem geistlichen Stand angehörte, ist er keiner theologischen Schule bzw. Richtung einzuordnen, wie er auch, obwohl gläubiger Katholik, die Grenze zwischen katholischem und evangelischem Glauben durchbricht. Nach einer einleitenden biographischen Skizze bietet das Buch acht Einzelstudien, die zusammen ein geschlossenes Bild zeichnen von Pascals Ringen um die Grundlagen des Glaubens. Schlüsseltexte, wie das 'Mémorial', das 'Mysterium Jesu' und die berühmte Wette 'Unendlich – Nichts', hat der Verfasser neu übersetzt und eingehend ausgelegt. Pascals politischen Überzeugungen, seinem Verhältnis zur Philosophie René Descartes’ und seiner Wertung des Schönen sind eigene Kapitel gewidmet. Die abschließende Erörterung der umstrittenen Frage, ob Pascal im Glauben der katholischen Kirche gestorben sei, zeigt noch einmal seine Ausnahmestellung im Kontext der herrschenden religiösen und politischen Strömungen. Diese auf jahrzehntelangen Forschungen beruhenden Studien setzen neue Akzente für die Deutung des Denkens Pascals. Gleichwohl sind sie auch als Einführung und erster Zugang vorzüglich geeignet.