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Die Anwesenheit von rund 20.000 Amerikanern in Heidelberg ist für die Stadt seit langem eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand erinnert sich noch an die problembehafteten Anfänge. In Zeiten deutscher Nachkriegsnöte frönten die Amerikaner als Sieger und Besatzer in requirierten öffentlichen und privaten Liegenschaften mitten in der Stadt einem sprichwörtlichen „Besatzungsluxus“. Der Aufbau tragfähiger Beziehungsstrukturen war äußerst problematisch. Er führte mitunter zu skurrilen Reibereien wie dem „Heidelberger Müllkrieg“, aber auch zu ernsten Auseinandersetzungen zwischen „Besatzungsgeschädigten“ und der Stadtverwaltung, die zum wirtschaftlichen Vorteil der Stadt insgeheim eng mit der amerikanischen Besatzungsmacht kooperierte. Die vorliegende Arbeit - eine am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entstandene Dissertation - zeichnet die Formierungsphase der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Heidelberg im Licht der gesamtpolitischen Entwicklung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges nach.
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Buchreihe der Stadt Heidelberg - 10: Heidelberg und die Besatzungsmacht, Theodor Scharnholz
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2002
- Bindwijze
- (Hardcover),
- Staat van het boek
- Goed
- Prijs
- € 14,99
Betaalmethoden
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- Titel
- Buchreihe der Stadt Heidelberg - 10: Heidelberg und die Besatzungsmacht
- Ondertitel
- Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49-1955)
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Theodor Scharnholz
- Uitgever
- verlag regionalkultur
- Jaar van publicatie
- 2002
- Formaat
- Hardcover
- Aantal pagina's
- 304
- ISBN10
- 3897351935
- ISBN13
- 9783897351936
- Reeks
- Aantekening
- Die Anwesenheit von rund 20.000 Amerikanern in Heidelberg ist für die Stadt seit langem eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand erinnert sich noch an die problembehafteten Anfänge. In Zeiten deutscher Nachkriegsnöte frönten die Amerikaner als Sieger und Besatzer in requirierten öffentlichen und privaten Liegenschaften mitten in der Stadt einem sprichwörtlichen „Besatzungsluxus“. Der Aufbau tragfähiger Beziehungsstrukturen war äußerst problematisch. Er führte mitunter zu skurrilen Reibereien wie dem „Heidelberger Müllkrieg“, aber auch zu ernsten Auseinandersetzungen zwischen „Besatzungsgeschädigten“ und der Stadtverwaltung, die zum wirtschaftlichen Vorteil der Stadt insgeheim eng mit der amerikanischen Besatzungsmacht kooperierte. Die vorliegende Arbeit - eine am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entstandene Dissertation - zeichnet die Formierungsphase der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Heidelberg im Licht der gesamtpolitischen Entwicklung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges nach.


