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Auf der Flucht getrennt

Die Odyssee einer ruandischen Familie. Mit einem Nachwort von Toni Stadler und einem Interview mit Nicole Windlin, Leiterin Suchdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes

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Die Geschichte von Joséphine Niyikiza und Désiré Nsanzineza beginnt 1994 mit dem Bürgerkrieg in Ruanda, der sie zur Flucht ins Kongo-Kinshasa zwingt. Während ihrer jahrelangen Odyssee durch Zentralafrika gründen sie eine Familie, werden jedoch bei einem Überfall getrennt. Joséphine und Désiré, die in Ruanda ein behütetes Leben führten, überleben in Flüchtlingslagern und irren monatelang durch den Regenwald, bevor sie nach Kongo-Brazzaville gelangen und zwei Söhne bekommen. Trotz einer gewissen Stabilität bleibt die Sehnsucht nach Ruanda bestehen. Ihre Rückkehr misslingt, und sie fliehen nach Yaoundé, wo sie erneut auseinandergerissen werden. Joséphine erreicht 2004 allein mit ihrem dritten Sohn die Schweiz und kämpft sich durch ein langwieriges Asylverfahren, bis sie Fuß fassen kann. Dank des Roten Kreuzes findet sie ihre beiden älteren Kinder, die 2006 ebenfalls in die Schweiz kommen. Désiré, der aus der Sklaverei im Tschad nach Nigeria geflohen ist, erfährt von seiner Familie in der Schweiz und darf 2013 einreisen. Johanna Krapf hat zahlreiche Gespräche mit dem Paar geführt und eine vielschichtige Geschichte über Gewalt, Flucht und Integration geschaffen.

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Auf der Flucht getrennt, Johanna Krapf

Taal
Jaar van publicatie
2016
Bindwijze
(Paperback),
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Prijs
€ 5,29

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Titel
Auf der Flucht getrennt
Ondertitel
Die Odyssee einer ruandischen Familie. Mit einem Nachwort von Toni Stadler und einem Interview mit Nicole Windlin, Leiterin Suchdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
148
ISBN10
3034013558
ISBN13
9783034013550
Reeks
Aantekening
Die Geschichte von Joséphine Niyikiza und Désiré Nsanzineza beginnt 1994 mit dem Bürgerkrieg in Ruanda, der sie zur Flucht ins Kongo-Kinshasa zwingt. Während ihrer jahrelangen Odyssee durch Zentralafrika gründen sie eine Familie, werden jedoch bei einem Überfall getrennt. Joséphine und Désiré, die in Ruanda ein behütetes Leben führten, überleben in Flüchtlingslagern und irren monatelang durch den Regenwald, bevor sie nach Kongo-Brazzaville gelangen und zwei Söhne bekommen. Trotz einer gewissen Stabilität bleibt die Sehnsucht nach Ruanda bestehen. Ihre Rückkehr misslingt, und sie fliehen nach Yaoundé, wo sie erneut auseinandergerissen werden. Joséphine erreicht 2004 allein mit ihrem dritten Sohn die Schweiz und kämpft sich durch ein langwieriges Asylverfahren, bis sie Fuß fassen kann. Dank des Roten Kreuzes findet sie ihre beiden älteren Kinder, die 2006 ebenfalls in die Schweiz kommen. Désiré, der aus der Sklaverei im Tschad nach Nigeria geflohen ist, erfährt von seiner Familie in der Schweiz und darf 2013 einreisen. Johanna Krapf hat zahlreiche Gespräche mit dem Paar geführt und eine vielschichtige Geschichte über Gewalt, Flucht und Integration geschaffen.