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Major Johann Charvát (1888-1934)

Ein Soldatenleben auf Abruf – Wehrpolitik in Österreich

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Olt Charvát zeigte außergewöhnliche Tapferkeit während der Einnahme der italienischen Stellungen am Prvi-Hum. An der Spitze seiner Kompanie drang er mutig in die feindlichen Gräben ein und säuberte 14 Stellungen mit minimalen Verlusten. Seine Tapferkeit hätte eine besondere Auszeichnung verdient. Am 21. November 1917, nach der Einnahme des Mt. Fontana secca, wurde Hptm Charvát schwer verletzt, blieb jedoch bei seiner Kompanie, da es an Offizieren mangelte. Als am 22. November der Gegner überraschend einen Gegenangriff startete und in die eigenen Linien eindrang, handelte Charvát trotz seiner Verletzung und führte seine Kompanie zum Gegenstoß. Er wies den überlegenen Feind mit hohen Verlusten zurück, stellte die eigene Position wieder her und sicherte den endgültigen Besitz des strategisch wichtigen Berges. Diese beiden Belohnungsanträge illustrieren das militärische Verhalten und den Charakter eines Soldaten, für den Pflichterfüllung unter extremen Bedingungen selbstverständlich war. Johann Charvát, der zweimal mit der Goldenen Offizierstapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, blieb dieser Einstellung auch als Offizier des österreichischen Bundesheeres treu. 1934 trat er gegen den Aufstand der Sozialdemokratie und einen nationalsozialistischen Putsch an, wobei er sein Leben verlor. Am 26. Juli 1934 fiel er, stets seinen Soldaten voraus, durch eine tödliche Kugel. Er gehörte einer Generation an, die in ihrer überwältigenden Meh

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Major Johann Charvát (1888-1934), Walter A. Schwarz

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Jaar van publicatie
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 32,49

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Titel
Major Johann Charvát (1888-1934)
Ondertitel
Ein Soldatenleben auf Abruf – Wehrpolitik in Österreich
Taal
Duits
Formaat
Paperback
ISBN10
3853911676
ISBN13
9783853911679
Reeks
Tags
Aantekening
Olt Charvát zeigte außergewöhnliche Tapferkeit während der Einnahme der italienischen Stellungen am Prvi-Hum. An der Spitze seiner Kompanie drang er mutig in die feindlichen Gräben ein und säuberte 14 Stellungen mit minimalen Verlusten. Seine Tapferkeit hätte eine besondere Auszeichnung verdient. Am 21. November 1917, nach der Einnahme des Mt. Fontana secca, wurde Hptm Charvát schwer verletzt, blieb jedoch bei seiner Kompanie, da es an Offizieren mangelte. Als am 22. November der Gegner überraschend einen Gegenangriff startete und in die eigenen Linien eindrang, handelte Charvát trotz seiner Verletzung und führte seine Kompanie zum Gegenstoß. Er wies den überlegenen Feind mit hohen Verlusten zurück, stellte die eigene Position wieder her und sicherte den endgültigen Besitz des strategisch wichtigen Berges. Diese beiden Belohnungsanträge illustrieren das militärische Verhalten und den Charakter eines Soldaten, für den Pflichterfüllung unter extremen Bedingungen selbstverständlich war. Johann Charvát, der zweimal mit der Goldenen Offizierstapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, blieb dieser Einstellung auch als Offizier des österreichischen Bundesheeres treu. 1934 trat er gegen den Aufstand der Sozialdemokratie und einen nationalsozialistischen Putsch an, wobei er sein Leben verlor. Am 26. Juli 1934 fiel er, stets seinen Soldaten voraus, durch eine tödliche Kugel. Er gehörte einer Generation an, die in ihrer überwältigenden Meh