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In einer futuristischen Stadt in grellen 70er-Jahre-Farben präsentiert sich ein Katalog von Eboys, einer Künstlergruppe, die 512 Seiten mit etwa 5.000 pixeligen Grafiken, Figuren und Stadtansichten füllt. Steffen Sauerteig, Svend Smital, Peter Stemmler und Kai Vermehr entwerfen unter diesem Label Pixel-Städte, Fantasiemaschinen und Roboter, die ein kindlich brutales Universum widerspiegeln. Die Illustrationen zeigen eine faschistoide und sexistische Konsumgesellschaft: Männer mit Waffen, Frauen mit Brüsten, Jungen, die mit Autos spielen, und Mädchen mit Puppen. Eine markante Szene zeigt ein maskiertes Männchen, das einem gefesselten Weibchen Gewalt antut. Eboys Welt umfasst detaillierte Grafiken von Booten, Häusern und Robotern, durchzogen von Pornopics und Pin-up-Grafiken, sowie Fotos von schlafenden Kindern. Diese Mischung aus Unschuld und Sexismus erinnert an japanische Mangas und fordert den Betrachter heraus. Neben diesen Arbeiten finden sich auch Collagen aus Verpackungsmaterialien, die Roboter darstellen. Das provokante Credo der Künstlergruppe betont den Glauben an den Kapitalismus und dessen kreative Kraft, während die Destruktivität der Konsumgesellschaft in Eboys Welt präsent bleibt. Das Buch zieht mit seiner Farbenpracht, Brutalität und Sex an und bietet in jedem Pixel eine neue Geschichte, die zum Staunen einlädt. Ein inspirierendes Werk, das nach dem ersten Durchblättern nicht im Regal verstaubt.

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Eboy Hello, Kai Vermehr, Svend Smital, Frank Peter Stemmler, Steffen Sauerteig

Taal
Jaar van publicatie
2002
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 30,99

Betaalmethoden

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Titel
Eboy Hello
Taal
Engels, Duits
Uitgever
Schmidt
Jaar van publicatie
2002
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
511
ISBN10
3874395960
ISBN13
9783874395960
Reeks
Tags
Kunst
Aantekening
In einer futuristischen Stadt in grellen 70er-Jahre-Farben präsentiert sich ein Katalog von Eboys, einer Künstlergruppe, die 512 Seiten mit etwa 5.000 pixeligen Grafiken, Figuren und Stadtansichten füllt. Steffen Sauerteig, Svend Smital, Peter Stemmler und Kai Vermehr entwerfen unter diesem Label Pixel-Städte, Fantasiemaschinen und Roboter, die ein kindlich brutales Universum widerspiegeln. Die Illustrationen zeigen eine faschistoide und sexistische Konsumgesellschaft: Männer mit Waffen, Frauen mit Brüsten, Jungen, die mit Autos spielen, und Mädchen mit Puppen. Eine markante Szene zeigt ein maskiertes Männchen, das einem gefesselten Weibchen Gewalt antut. Eboys Welt umfasst detaillierte Grafiken von Booten, Häusern und Robotern, durchzogen von Pornopics und Pin-up-Grafiken, sowie Fotos von schlafenden Kindern. Diese Mischung aus Unschuld und Sexismus erinnert an japanische Mangas und fordert den Betrachter heraus. Neben diesen Arbeiten finden sich auch Collagen aus Verpackungsmaterialien, die Roboter darstellen. Das provokante Credo der Künstlergruppe betont den Glauben an den Kapitalismus und dessen kreative Kraft, während die Destruktivität der Konsumgesellschaft in Eboys Welt präsent bleibt. Das Buch zieht mit seiner Farbenpracht, Brutalität und Sex an und bietet in jedem Pixel eine neue Geschichte, die zum Staunen einlädt. Ein inspirierendes Werk, das nach dem ersten Durchblättern nicht im Regal verstaubt.