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Ästhetik und Kulturphilosophie - 5: Einfühlung und phänomenologische Reduktion

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Unter dem Einfluss der experimentellen Psychologie und der Neurophysiologie vollzog sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Ästhetik und Architektur eine weit über ihre eigentlichen Felder hinaus wirkende Wende. Mit der Idee der „Einfühlung“ rückte die Frage unserer sinnenhaften Wahrnehmung zwischen Objekt- und Selbstvorstellung ins Zentrum der Ästhetik. Die Einfühlungsästhetik war geprägt von der Abwendung von Repräsentation und Formsymbolik und der Hinwendung auf die leiblich-körperliche Präsenz im Raumkontinuum. Mit dem zugrundeliegenden Psychologismus und der Vorstellung einer getrennten Innen- und Außenwelt blieb jedoch vage und unvollendet, was erst mit Edmund Husserls Transzendentalphänomenologie und der Methode der „phänomenologischen Reduktion“ seine konzeptuelle Präzisierung erhielt. Die Einfühlungsästhetik wird so als eine Vorstufe zur Phänomenologie sichtbar, als eine Phänomenologie avant la lettre.

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Ästhetik und Kulturphilosophie - 5: Einfühlung und phänomenologische Reduktion, Thomas Friedrich, Jörg H. Gleiter

Taal
Jaar van publicatie
2007
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 65,99

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Titel
Ästhetik und Kulturphilosophie - 5: Einfühlung und phänomenologische Reduktion
Taal
Duits
Uitgever
LIT Verlag
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
337
ISBN10
3825893669
ISBN13
9783825893668
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Aantekening
Unter dem Einfluss der experimentellen Psychologie und der Neurophysiologie vollzog sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Ästhetik und Architektur eine weit über ihre eigentlichen Felder hinaus wirkende Wende. Mit der Idee der „Einfühlung“ rückte die Frage unserer sinnenhaften Wahrnehmung zwischen Objekt- und Selbstvorstellung ins Zentrum der Ästhetik. Die Einfühlungsästhetik war geprägt von der Abwendung von Repräsentation und Formsymbolik und der Hinwendung auf die leiblich-körperliche Präsenz im Raumkontinuum. Mit dem zugrundeliegenden Psychologismus und der Vorstellung einer getrennten Innen- und Außenwelt blieb jedoch vage und unvollendet, was erst mit Edmund Husserls Transzendentalphänomenologie und der Methode der „phänomenologischen Reduktion“ seine konzeptuelle Präzisierung erhielt. Die Einfühlungsästhetik wird so als eine Vorstufe zur Phänomenologie sichtbar, als eine Phänomenologie avant la lettre.