Archaische Leiberfahrung
Der Leib in der frühgriechischen Philosophie und in außereuropäischen Kulturen
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Der Leib in der frühgriechischen Philosophie und in außereuropäischen Kulturen
Moderne Phänomenologie ist eine aktuelle, sehr lebendige wissenschaftliche Methode, die hier in ihrer geschichtlichen Entfaltung von den antiken Anfängen an skizziert wird. Bisher liegt noch keine Einführung vor, die die Phänomenologie aus so breiter Perspektive bis in die Jetztzeit führt. Meist arbeiten sich die Autoren emphatisch an den populären Namen von Husserl und Heidegger ab und enden bei Merleau-Ponty. Die hier entwickelte Perspektive ist aber gerade gegenüber den Gründervätern kritisch und bietet einen Überblick auf die Entwicklung auch der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese ist bis heute wirksam und ließ die Phänomenologie neu aufblühen. Angesichts der Fülle des Stoffes musste sich dabei einerseits auf die Kernfragen nach dem, was ein Phänomen ist, sowie nach den Bedeutungen von Leib und Subjektivität konzentriert werden, andererseits war eine dichte Beschreibung notwendig, die den Text nicht zum Schnelllesen geeignet macht. Im Gegenteil, während viele Einführungen für „Dummys“ geschrieben sind, verlangt diese ein Mitdenken, das aber entsprechend belohnt wird. Denn die Kernfragen der Phänomenologie sind Kernfragen der Philosophie insgesamt, mit denen sie steht und fällt. Von daher führt der Text auch grundsätzlich in die Philosophie ein und zeigt, wie spannend und wichtig sie bis heute ist bzw. sein kann.
Das Machinozän ist das Zeitalter der Maschinen. Längst bestimmen sie nicht mehr nur unseren Alltag – sie beginnen, den Menschen selbst und sein Denken zu formen. Sie verändern unsere Umwelt auf gefährliche Weise und drohen zugleich, den Menschen der künstlichen Intelligenz anzugleichen, die zum Prototyp menschlicher Intelligenz erhoben wird. Das Machinozän ist zugleich das Zeitalter einer neuen Religion des Maschinen-Gottes, der künstliche Paradiese durch die Verschmelzung des Menschen mit der Mega-Maschine verspricht. Es offenbart den extremen Gegensatz zwischen den Möglichkeiten des Menschen und einer von ihm geschaffenen Wirklichkeit, die ihn zu zerstören droht. Der Autor zeichnet die Entstehung des Machinozäns nach und setzt der Ideologie des Maschinen-Menschen die menschliche Subjektivität, das leibliche Spüren und die daraus erwachsende ethische Verantwortung entgegen. Die entscheidende Frage lautet: Sind Sie eine Maschine?
Sterbenskunst ist eine Philosophie des Todes. Und deshalb eine Philosophie des Lebens. Ohne den Tod würden sich die entscheidenden Fragen des Lebens nicht stellen: Was trägt? Was bleibt? Was heißt es, loszulassen? Und kann im Sterben mehr liegen als bloß Vernichtung? Zwischen westlicher Philosophie, Buddhismus, Daoismus sowie christlicher und islamischer Mystik erkundet dieses Buch den Tod als Grenze, Spiegel und Möglichkeit. Es ist ein Buch über das Altern, über Angst und Gewissen, über Sinn und Leere, über das Ich und seine Auflösung im Ganzen. Zugleich fragt es, ob und wie sich der Mensch im Leben auf das Sterben vorbereiten und ein Leben führen kann, das im Angesicht des eigenen Endes Bestand hat. Eine herausfordernde Meditation über das Sterben — und über die Frage, wie ein Leben zu führen ist, das seine Endlichkeit nicht verdrängt.