Bookbot

Manfred Giesler

    Die Schule der neuen Prächtigkeit
    Der Besuch oder Ficken Sie Schweine?
    Fug und Unfug
    Rosa Krabben auf Papier.
    Die Gelbe Tapete / The Yellow Wallpaper
    • Fug und Unfug

      Gedichte, Dramalette, Aphorismen.

      • 120bladzijden
      • 5 uur lezen

      Eine Hommage an den Literatursalon mit F. W. Bernstein, Grützke und M. Koeppel. Bei einem weinseligen Treffen wie diesem kamen die drei dann kürzlich auf die Idee, bei „Fug und Unfug“ mitzumachen. In „Fug und Unfug“ rezitieren sie vor 60 Zuschauern Gedichte, Anekdoten und Kurzgeschichten.

      Fug und Unfug2023
    • Der Besuch oder Ficken Sie Schweine?

      Mit Heiner Müller bei Ernst Jünger

      • 200bladzijden
      • 7 uur lezen

      „Der Besuch war schon mehrfach erwogen und immer wieder verworfen worden. Einige Gläser im Café MORA in Berlin Kreuzberg (laut Karte: Müller Whisky, ein Drittel Glenfiddich, zwei Drittel Wasser), und ein neuer Anlauf war beschlossen. Wer diesmal den Anstoß gab, Ernst Jünger besuchen zu wollen, weiß ich nicht mehr; nur noch, daß Heiner Müller beim Abschied sagte: – Arrangiere das, Stichwort: Ernesto, und denke daran, wenn du mich anrufst, telefonierst du mit allen Geheimdiensten dieser Welt. Auch sonst zu keinem ein Wort, sonst stehen die ganzen Idioten von der Presse vor der Tür. Wir schreiben spätes Frühjahr 1987. Hinter jedem Großen Mann steckt eine starke Frau. Dieser Erkenntnis folgend schrieb ich einen Brief an Frau Dr. Liselotte Jünger mit unserem Anliegen. Treffer. Ein paar Briefe gingen hin und her. Dann war es an der Zeit, ein paar Zeilen Heiner Müllers an Ernst Jünger persönlich beizulegen. Müller und einen Brief schreiben, wer ihn kannte, weiß um diese Hürde. (Wir kannten uns damals schon rund fünfzehn Jahre und ganz gut) Also wieder Café MORA und Müller Whiskys. Um sieben Uhr waren wir verabredet, gegen acht kam er, um Mitternacht war der Entwurf fertig. Wir auch. Monate später die Zusage von Frau Jünger: Montag 15. Februar 1988, gegen 15 Uhr, wäre uns angenehm.“ – Aus: Manfred Giesler, Theater der Zeit, Jahresheft 2009

      Der Besuch oder Ficken Sie Schweine?2023
    • Die Schule der neuen Prächtigkeit

      Bluth, Grützke, Koeppel, Ziegler: Gemälde und Dokumente einer Künstlergruppe

      • 192bladzijden
      • 7 uur lezen

      Im Jahr 1973 formierten sich vier Berliner Maler zur 'Schule der Neuen Prächtigkeit' und forderten mit ihrem provokanten Appell eine Rückkehr zur gegenständlichen Malerei, die in einer Zeit, die den 'Realismus in der Kunst' ablehnte, als anstößig galt. Ihr ästhetisches Programm, das ironische Brechungen beinhaltete, stellte einen klaren Affront dar. Die Gruppe bewahrte sich ihre provokante Kraft und scharfe Satire über die Jahre hinweg, sowohl in ihren Gemälden als auch in Theateraufführungen und skurrilen Selbstinszenierungen. Ihre Aktivitäten waren stets politisch und beleuchteten unsere gesellschaftliche Realität aus einem schrägen Winkel. Dieses Buch präsentiert eine Auswahl bedeutender Werke von Grützke, Koeppel, Bluth und Ziegler über einen Zeitraum von etwa 35 Jahren. Essays von renommierten Kunsthistorikern, Kritikern, Dichtern und Wegbegleitern bieten tiefgehende Kommentare zu einzelnen Werken und erläutern übergreifende Zusammenhänge. Zudem wird das kreative gesellschaftliche Wirken dieser Gruppe durch eine Vielzahl von Fotodokumenten, Schriften und weiteren Zeugnissen anschaulich dokumentiert.

      Die Schule der neuen Prächtigkeit2009