Drawing on the comprehensive holdings of the artist's work in the collection of the Vienna University of Applied Arts, the exhibition highlights Friedrich von Berzeviczy-Pallavicini (1909-1989), once a colorful personality in the milieu of the Vienna School of Arts and Crafts, as a contemporary and highly topical rediscovery. In contrast to the disciplined aesthetics of the Wiener Werksta¿tte, the works Berzeviczy-Pallavicini left behind are characterized by a mannerist and original language of forms. Although hardly shown to date, they constitute a rediscovery for today's world of art. Opening a dialogue with works by contemporary international artists as well as related historical positions, the exhibition Der Hausfreund takes up, reflects, and reinterprets important motifs of the artist's production. Text: Gerald Bast, Cosima Rainer, Robert Müller, Manuela Ammer, Brigitte Felderer, Anne-Katrin Rossberg, Anke Dyes, Michael Franz, Anette Freudenberger, Tonio Kröner, Inka Meißner
Cosima Rainer Boeken




Schule Oswald Oberhuber im Porträt Die Publikation erschließt die vielschichtige Praxis von Oswald Oberhuber (1931–2020), die von den 1970er- bis 1990er-Jahren die Hochschule für angewandte Kunst Wien und einen bis heute relevanten kunstpolitischen Diskurs prägte, erstmals in ihrer Programmatik. Ausgehend von der Ausstellung Schule Oberhuber (Universitätsgalerie im Heiligenkreuzerhof, 2022), wird Oberhubers Kritik am konservativen Nachkriegskanon und den institutionellen Rahmenbedingungen von Kunst thematisiert. Das Buch verortet Oberhubers künstlerische Position im internationalen Kontext und verdeutlicht sein kulturpolitisches, reformorientiertes Verständnis von Kunstvermittlung. Dass die Auseinandersetzung mit der von Oberhuber initiierten Kunstsammlung und dem Universitätsarchiv bis heute lohnenswert ist, zeigen Werke zeitgenössischer Künstler: innen und Studierender. Internationale Situierung des Künstlers und Einblick in Geschichte und Bedeutung der Universitätskunstsammlung Dokumentation der Ausstellung Schule Oberhuber (2022) Mit Beiträgen von Bazon Brock, Julienne Lorz, Oswald Oberhuber, Thomas Trummer u. a.
Kabarett Fledermaus @ Bar du Bois
Aktualisierung eines Experiments der Wiener Moderne / Update of an Experiment of Viennese Modernism
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Das legendäre Kabarett Fledermaus (1907–1913) in Wien war bekannt für seine wegweisende künstlerische Gestaltung und sein gesamtkünstlerisches Konzept der Wiener Werkstätte. Im Rahmen einer internationalen Kooperation gelang der Abteilung Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien 2019 eine stilistische Rekonstruktion des berühmten Barraums des Kabaretts. 2020 entwickelte die Künstler*innengruppe Bar du Bois gemeinsam mit Student*innen der Universität für angewandte Kunst Wien die Ausstellung unter flaschen. die Fledermaus in der Bar du Bois. Die vorliegende Publikation dokumentiert sowohl die Wiederentdeckung eines legendären Ortes der Wiener Moderne als auch seine gewissermaßen doppelte „Wiederauferstehung“.
21er Haus
Zurück in die Zukunft - ein retroperspektiver Blick auf ein Museum ; diese Publikation erscheint anlässlich der Eröffnung des 21er Haus am 15. November 2011. Belvedere, Wien
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Als erstes Zentrum zeitgenössischer Kunst in Wien und als eines der frühen Beispiele seiner Art in Europa, war das Museum morderner Kunst im 20er Haus wegweisend, nicht zuletzt dank seines Gründungsdirektors Werner Hofmann. Die Publikation 21er Haus - Zurück in die Zukunft dokumentiert die beispiellose Geschichte dieses Hauses und arbeitet diese profund zum ersten Mal auf, lässt Zeitzeugen sprechen, trägt umfangreiches Bildmaterial zur Geschichte des Hauses zusammen, diskutiert die Museumskonzeptionen des 20. Jahrhunderts und wagt einen Ausblick auf die Konzeptionen, die für das Haus und das 21. Jahrhundert wichtig werden.