Bookbot

Kurt Wölfel

    Lessing 1. Gedichte. Fabeln. Dramen
    Jahrbuch 1989 der Jean Paul Gesellschaft
    Lessing 2: Schriften 1
    Effi Briest
    Friedrich Schiller
    Das große Lesebuch
    • Humor und Poesie – Das große Lesebuch zum 250. Geburtstag von Jean Paul Der 1763 in Wunsiedel geborene Johann Paul Friedrich Richter wurde als Jean Paul zum schwärmerisch verehrten Lieblingsautor des gebildeten Lesepublikums der Goethezeit, obwohl sich seine Werke als Gegenwelten zum künstlerischen Kosmos der Weimarer Klassiker präsentierten. Sie gehören bis heute zum Kanon deutscher Literatur: Faszinierende, aber auch verstörende Kunstgebilde, humoristisch vielgestaltig, vielsinnig, sonderlich bis zur Abseitigkeit. Diese Auswahl aus Jean Pauls Werken ist als Einladung an literarisch neugierige Leser gedacht, sich einen Vorgeschmack auf nachfolgende Lektürevergnügungen zu schaffen. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.

      Das große Lesebuch
      4,0
    • »Und am Ende würden wir uns schämen, uns nachsagen zu lassen, dass die Dinge uns formten und nicht wir die Dinge.« Friedrich Schiller Friedrich Schiller (1759 – 1805) gilt neben Goethe als der deutsche Nationaldichter. Er studierte Jura, dann Medizin und wurde 1780 Regimentsmedikus in Stuttgart. Doch fühlte er sich mehr zum Schriftsteller berufen, begann Dramen und Gedichte zu schreiben und hatte mit der Uraufführung der Räuber großen Erfolg. Das herzogliche Verbot jeglicher poetischer Tätigkeit veranlasste ihn zur Flucht aus Stuttgart. Schließlich wurde er Professor in Jena, begann einen intensiven Ideenaustausch mit Goethe und prägte mit ihm ab 1799 das »klassische Weimar«. Das seiner Dichtung und seinen Schriften zugrunde liegende idealistische Denken wurde später als pathetisch empfunden; heute werden die Werke vielfach neu gedeutet, die Dramen inszenatorisch neu interpretiert.

      Friedrich Schiller
      3,3
    • Effi Briest

      • 336bladzijden
      • 12 uur lezen

      Die tragische Geschichte einer sozial vorteilhaften, aber emotional ruinösen Ehe erzählt Theodor Fontanes Roman, der das Leben der jungen Effi Briest erkundet. Mit dem strengen und ehrgeizigen Baron von Innstetten, der doppelt so alt ist wie sie, verheiratet, fühlt sich Effi isoliert und gelangweilt. Auf der Suche nach Trost beginnt sie eine kurze Affäre mit dem verheirateten Major Crampas, dessen gefährlicher Ruf sie fasziniert. Jahre später, als Effi ihre Indiskretion fast vergessen hat, taucht das Geheimnis wieder auf und führt zu verheerenden Konsequenzen. Fontanes straffe, ironische Prosa offenbart eine Welt, in der die Freuden des Lebens und der Sexualität durch gesellschaftliche Scheinheiligkeit und Verpflichtungen unterdrückt werden. Diese humane, unsentimentale Darstellung fängt den Kampf einer jungen Frau zwischen ihren Rollen als Ehefrau und Mutter und ihren eigenen Wünschen ein. Fontane (1819-98) ist auch bekannt für seine Kritik an der Heuchelei des Bürgertums in Werken wie Frau Jenny Treibel. Leser, die diesen Roman schätzen, finden möglicherweise auch Resonanz in Tolstois Anna Karenina.

      Effi Briest
      3,1