Dieter Schlenstedt präzisiert und erweitert die Biografie von Erwin Strittmatter, nachdem im Feuilleton Vorwürfe über die Manipulation seiner Militärvergangenheit erhoben wurden. Er zeigt auf, wie voreilig das Urteil über Strittmatter gefällt wurde, basierend auf fundierten Archivrecherchen.
Im Einzelnen zeichnen sich die Beitrage durch historische Differenziertheit und reichen Detailkenntnis aus. Indem Ursprunge, Bruche, Umbesetzungen oder Verschiebungen wie auch der internationale Transfer der Begriffe deutlich gemacht wird, entstehen gleichsam geschichtliche Landkarten mit diskontinuierlichen und sich verzweigenden Wegen, die das labyrinthische Schicksal asthetischer Terminologien mit wichtigen Orientierungsmarken versehen. (...) Ein seit langem bestehendes Desiderat wird (damit) erfullt. Ein modernes historisches Worterbuch der Asthetik, Kunst- Kultur- und Medienwissenschaft existiert nicht, zumal sich die Asthetischen Grundbegriffe ausdrucklich als "inter- und transdisziplinar angelegtes Nachschlagewerk nicht nur an "Lehrende und Studierende aller Asthetischen Disziplinen," sondern auch an eine interessierte Offentlichkeit" wenden. (...) Verfolgt wird kein neutraler enzyklopadischer Anspruch, vielmehr versteht sich das Worterbuch als historische Orientierung im Zeitalter begrifflicher Diversifizierung, als handhabbares Kommunikations- und Arbeitsinstrument, das die Faden seiner Darstellung regelmaig bei zeitgenossischen Debatten und Forschungsdiskussionen aufnimmt, um von dort her Aufgang und Untergang der betreffenden Begrifflichkeiten nachzuzeichnen. Dieter Mersch, Darmstadt Deutsche Zeitschrift fur Philosophie
Egon Erwin Kisch: De vliegende reporter is een belangrijke verzameling reportages uit de jaren 1920, geschreven tijdens zijn hoogtijdagen in Berlijn. Kisch, die de bijnaam 'de vliegende reporter' kreeg, staat bekend om zijn heldere en meeslepende schrijfstijl en de enorme diversiteit aan onderwerpen. Hij verkent thema's zoals het leven in het milieu van prostitutie, de situatie van daklozen, een lijkenhuis, en het leven van een beul in Wenen. Daarnaast zijn historische onderwerpen, wetenschap en politiek van groot belang, waarbij hij de onderzoeksreportage verder ontwikkelde. Reizen en vreemde culturen vormen ook een belangrijk thema in zijn werk. Kischs reportages en milieu-omschrijvingen zijn waardevolle tijdsdocumenten die inzicht geven in de maatschappij van zijn tijd.
** Für kurze Zeit zum Einführungspreis **Egon Erwin Hetzjagd durch die Zeit | Neuerscheinung 2019Egon Erwin Kischs Reportageband ›Hetzjagd durch die Zeit‹ ist die Fortsetzung der weltberühmten Reportage-Sammlung ›Der rasende Reporter‹ und erschien 1926 in Berlin, wo Kisch in der Hochphase seines Schaffens lebte. Wie zuvor schon geht Kisch auch hier vielen Themen am Rande der Gesellschaft nach, beschreibt das Leben ausgebeuteter Arbeiter, genauso wie die Schicksale gescheiterter Existenzen, die zu Kriminellen oder Zuhältern werden – oder alleinerziehender Mütter, die sich mit ihren Kindern nur mit Mühe durchs Lebens schleppen. Die Bandbreite der Themen – bis heute kaum von einem anderen Journalisten je erreicht – macht einen großen Teil der Faszination dieser Texte aus.Über den Egon Erwin Kisch (1885–1948) war ein deutschsprachiger tschechischer Schriftsteller und Journalist. Er gilt als einer der bedeutendsten Reporter in der Geschichte des Journalismus und man sieht ihn als Begründer der literarischen Reportage im deutschsprachigen Raum. Kischs erster großer Reportage-Band erschien im Jahr 1925 unter dem Titel ›Der rasende Reporter‹ – ein Buchtitel, der bald mit der Person verschmolz.----eClassica – Die Buchreihe, die Klassiker neu belebt.