Soma MorgensternVolgorde van de boeken (chronologisch)
3 mei 1890 – 17 april 1976
Soma Morgenstern vangt de complexiteit van zijn opvoeding in het diverse culturele en taalkundige landschap van Galicië. Hij koos Duits als de taal voor zijn geschriften, een taal die hij beheerste en waardeerde om zijn literaire expressie. Zijn werk weerspiegelt zijn multi-etnische en meertalige wortels, waarbij thema's als identiteit en culturele kruispunten worden onderzocht. Morgensterns ervaringen vormden zijn unieke wereldbeeld, dat ingewikkeld is verweven in zijn literaire output.
Alfred a quitté Vienne, sa mère et le monde moderne pour rejoindre la terre de ses pères, où les traditions sont encore vivaces. Là, tout est nouveau pour lui, et c'est avec l'enthousiasme de la jeunesse qu'il se lance dans la découverte de ce monde inconnu. A l'école de la vie, il apprendra aussi bien à moissonner qu'à prier ou aimer. Mais il apprendra aussi qu'être juif au milieu des paysans polonais et ukrainiens peut exposer aux jalousies, à la vindicte, voire à de cruelles représailles... L'idylle vire alors au drame.
Der Schlussband der Soma Morgenstern-Edition vereint Kritiken, Berichte und Glossen zu verschiedenen Kunstformen sowie essayistische Arbeiten über Kafka und Pasternaks "Doktor Schiwago". Er enthält auch "Briefberichte" über Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten und Tagebücher aus den Jahren 1949 und 1950.
Die Romantrilogie "Funken im Abgrund" von Soma Morgenstern erzählt die Geschichte des jungen jüdischen Wieners Alfred Mohylewski, der in die ostgalizische Heimat seines gefallenen Vaters zurückkehrt. Dort entdeckt er den Sinn jüdischer Existenz und findet zum Glauben zurück, während er melancholisch und humorvoll das jüdische Leben der Vergangenheit schildert.
Seinen Bericht aus der Zeit des Exils: von der Internierung in mehreren französischen Lagern während des Zweiten Weltkriegs und der riskanten Flucht über Marseille nach Casablanca, schrieb Soma Morgenstern in den USA, vermutlich ab Mitte der fünfziger Jahre. Wohl redet Morgenstern in diesem Romanbericht mit der Stimme einer fiktiven Erzählerfigur, gibt auch den damaligen Mitgefangenen geänderte Namen, im wesentlichen aber hält er sich ans reale Geschehen. Das erzählende Ich des Buches, der aus der Ukraine stammende 'arische' Schriftsteller Petrykowsky, spricht in einundvierzig Kapiteln von dem Weg, auf dem es ihn schließlich ins Lager von Audierne, einem Fischerdorf im bretonischen Finistere, verschlägt. Nach der Übernahme des Lagers durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 und vor der drohenden Ankunft der Gestapo flüchtet er gemeinsam mit zwei Mitgefangenen, und es gelingt ihm, in wochenlanger Wanderung sich zum unbesetzten Südteil Frankreichs durchzuschlagen.§
Nella Vienna della fine degli anni Venti, il giovane Alfred Mohylewski, studente di architettura, torna da Berlino e viene invitato a partecipare a un congresso mondiale degli ebrei fedeli alla Legge. Figlio di un ebreo convertito, Alfred è curioso delle sue radici e accetta l'invito, che lo porterà a incontrare lo zio Welwel, mai conosciuto. Welwel, proveniente dalla Galizia orientale e proprietario di vasti terreni, disprezza la mondanità e la borghesia ebraica assimilata, preferendo gli shtetl e le campagne dove le tradizioni sono vive. La sua lunga traversata da est a ovest suscita interrogativi sul suo viaggio. In questo romanzo, parte di una celebre saga ebraica in lingua tedesca, l'autore Soma Morgenstern ritrae un mondo ormai scomparso, distrutto dalle guerre. Le pagine, ora tradotte in italiano, offrono un affresco di paesaggi rurali e scene urbane, popolato da personaggi eruditi e ingenui, eleganti e miserabili. La narrazione esplora una società in bilico tra innovazione e conformismo, alla ricerca di un'identità che, pur rispettando regole e rituali, desidera integrarsi nella comunità.
Alban Berg war Morgensterns engster Freund. Die Erinnerungen, gruppiert um das Verhältnis des Freundes zu seinen fünf „Hausgöttern“, Peter Altenberg, Gustav Mahler, Arnold Schoenberg, Adolf Loos und Karl Kraus, zeichnen ein sehr persönliches Bild dieses ungewöhnlichen Menschen, freilich keineswegs ein Heiligenbild.
Der verlorenen ostgalizischen Heimat ist eine Reihe oft kurzer, vignettenartiger Prosastücke gewidmet, worin Morgenstern die Erinnerungsbilder seiner Kindheits- und Jugendjahre zwischen 1890 und 1914 bewahrt hat.
Soma Morgensterns bewegende Erinnerungen an Joseph Roth bieten einen persönlichen Bericht über ihren schwierigen Freund und verlorenen Trinker, bereichert durch heitere Geschichten und brillante Anekdoten. Dieses Porträt ermöglicht nicht nur eine Neubewertung von Roth, sondern auch eine Wiederentdeckung von Morgenstern, einem in Deutschland lange vergessenen Autor, dessen Erzählstil in die Tradition der deutschsprachig-jüdischen Literatur gehört. Ihre fast dreißigjährige Freundschaft begann 1909 in Lemberg und endete 1939 mit Roths Begräbnis. Beide, aus Galizien stammend, waren Journalisten und Schriftsteller in Wien, erlitten Verfolgung als Juden und emigrierten nach Paris. Dort wurde die Geschichte ihrer komplizierten Freundschaft durch Roths wachsende Alkoholabhängigkeit und seine konservative politische Wende zunehmend düster. Morgenstern erlebte diese letzten Jahre 1938/39 im Exil in einem kleinen Pariser Hotel hautnah. Ein wesentlicher Teil des Buches widmet sich dieser gemeinsamen Zeit, in der Morgenstern Roths besonderen Charme und innere Zerrissenheit auf unvergessliche Weise einfängt.