Giotto (gest. 1337) hat die Malerei gleich mehrfach neu erfunden. Schon früh in seinem Leben wurde er überregional berühmt. Seine Kunst ließ die Zeitgenossen den christlichen Glauben sinnlich intensiv erleben. Der wenig später einsetzenden Renaissance aber hat Giottos wandlungsreiches Werk die entscheidenden Wege gewiesen. Michael Victor Schwarz stellt höchst anschaulich dar, was wir über das Leben des Künstlers wissen, für wen er malte, was seine Bilder bezweckten und wie sich sein Werk zwischen Rom und Assisi, Padua, Florenz und Neapel entwickelte.
Michael Viktor Schwarz Boeken






Europäische Bild- und Buchkultur im 13. Jahrhundert
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Visuelle Kultur des 13. Jahrhunderts Die zwölf Beiträge des kunsthistorisch ausgerichteten Bandes bieten einen Einblick in aktuelle Forschungen zu Dynamiken und Charakteristika der visuellen Kultur des 13. Jahrhunderts. In Verbindung von Ideengeschichte und Detailanalyse wird ein facettenreiches Bild dieser innovativen Epoche entworfen. Der Band ist in drei große Schwerpunkte gegliedert: Zunächst werden allgemeinere, medienübergreifende Fragen behandelt. Es kommen unter anderem rezeptionsgeschichtliche Aspekte wie die im 13. Jahrhundert zu beobachtenden Veränderungen in der Darstellung von Emotionen zur Sprache. Der zweite Teil befasst sich mit der Intensität und Wirkung des regionalen und überregionalen Austauschs. Dieser hinterließ in der künstlerischen Entwicklung greifbare Spuren, deren Auswertung Rückschlüsse auf die Strukturen des für die europäische Entwicklung entscheidenden kulturellen Transfers zulässt. Die Beiträge des dritten Abschnittes sind wichtigen Phänomenen der Zeit gewidmet, zu denen das Aufkommen eines neuen Altartypus und bemalter Hornplatteneinbände sowie die zunehmende Verbreitung von Psaltern für Laien und Veränderungen in den Maltechniken zählen.
Die Mosaiken des Baptisteriums in Florenz
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Giottus Pictor - 1: Giottos Leben
Mit einer Sammlung der Urkunden und Texte bis Vasari
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Gibt es eine historische Wirklichkeit hinter dem in der Renaissance verfertigten Mythos von Giotto als Erneuerer der europaischen Kunst? Der erste Band des dreibandig angelegten Werks Giottus Pictor ist Giottos Lebensgeschichte Auf der Grundlage teils unpublizierter Quellen aus der Lebenszeit des Malers wird die Biographie kritisch erarbeitet. Giotto tritt den Lesern als eine erfolgreiche Normalexistenz des 14. Jahrhunderts gegenuber und durfte als eine solche nicht nur Kunsthistoriker, sondern im Zeichen von Mentalitatsgeschichte und Mikrogeschichte auch Historiker interessieren. Die Schriftquellen aus insgesamt vier Jahrhunderten, auf denen diese historische Version von Giottos Leben sowie die legendarische Version der Renaissance beruhen, werden im Anhang mit dem Anspruch auf Vollstandigkeit wiedergegeben.
German
Grabmäler
Tendenzen der Forschung an Beispielen aus Mittelalter und früher Neuzeit
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