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Barbara Heber-Schärer

    NOIR: Rote Frauen werden immer schöner
    Paris - Stadt der Rebellen
    • Paris - Stadt der Rebellen

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      • 15 uur lezen

      Barrikaden, Bohème und Libertinage – keine Frage: Paris ist die Stadt der Revolten und der Revolution. Als im Mai 68 die Studenten und später die Arbeiter auf die Straße gingen, errichteten sie Barrikaden – und griffen damit auf e ine alte Pariser 'Erfindung' zurück. Barrikaden wurden auch in der Julirevolution von 1830 und während der Pariser Kommune von 1871 gebaut. Und über allem steht natürlich die Mutter aller Revolutionen, jene von 1789, die die Welt nachhaltig veränderte. Revolutionäre Persönlichkeiten ließen sich von dem Genie der Stadt anregen – Karl Marx, Rosa Luxemburg, Ho Chi Minh, Claire Lacombe, um nur ein paar zu nennen. Sie debattierten in den Cafés und trafen dort Künstler, die stets für Unruhe sorgten: Chronistinnen und Mahner wie François Villon, George Sand, Émile Zola, Victor Hugo oder Simone de Beauvoir, die Enfants terribles Arthur Rimbaud, André Breton, Josephine Baker, Erik Satie, und viele andere. Dieses Buch begleitet uns auf Streifzügen durch das rebellische Paris. Lesebuch und Stadtführer in einem, nimmt es uns mit durch die Arrondissements, erzählt Anekdoten und hebt vergessene Schätze der Geschichte von Paris. Ergänzt wird der Band mit vielen historischen und zeitgenössischen Fotos und praktischen Stadtplänen.

      Paris - Stadt der Rebellen2010
      5,0
    • Ein spannender und melancholischer Roman noir, eine wunderbare Liebesgeschichte und eine linksradikale Bilanz der Mairevolte von 1968. Fajardie schildert den Mai 68 aus der Sicht eines proletarischen Linksradikalen, der im Gegensatz zu seinen Genossen aus gutbügerlichem Haus alles riskiert und damit außer in Liebesdingen ziemlich auf die Schnauze fällt. Er ist der Revolutionär, der von einer falschen Revolution verraten wurde. In Notwehr erschießt er einen Flic, muss Frankreich verlassen und verbringt 20 Jahre bei diversen Befreiungsbewegungen, bis er ins Paris der Mitterand-Jahre zurückkehrt. »Rote Frauen werden immer schöner« ist der erste Band einer neuen Reihe, die sich hauptsächlich dem französischen Roman noir widmet. Seit den 70er Jahren existiert in Frankreich diese Form des Kriminalromans, der daran erinnert, dass die Welt vor gar nicht so langer Zeit als veränderbar begriffen wurde. Der »polar« versucht das Grauen der Gegenwart aus der Geschichte zu entschlüsseln, an »die verlorenen Prozesse, die nicht verwirklichten Möglichkeiten« zu erinnern.

      NOIR: Rote Frauen werden immer schöner2003