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Kein „gruseliger Kriegsverbrecher“. Der Hamburger Eisenbahner Ernst Harloff wurde 1943 wegen vielfachen Diebstahls aus Paketen zum Tode verurteilt. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. In der Familie sprach lange niemand über ihn. Erst seine Enkelin Andrea Mattes ging der Geschichte auf den Grund. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.
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Gegen Mauern, Friederike Apelt, Martina Staats
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2026
Betaalmethoden
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- Titel
- Gegen Mauern
- Ondertitel
- Ernst Harloff
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Friederike Apelt, Martina Staats
- Jaar van publicatie
- 2026
- Aantal pagina's
- 40
- ISBN13
- 9783946991175
- Reeks
- Aantekening
- Kein „gruseliger Kriegsverbrecher“. Der Hamburger Eisenbahner Ernst Harloff wurde 1943 wegen vielfachen Diebstahls aus Paketen zum Tode verurteilt. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. In der Familie sprach lange niemand über ihn. Erst seine Enkelin Andrea Mattes ging der Geschichte auf den Grund. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.