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Zurück nach Rom

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Rom, die Ewige Stadt, einst Zentrum eines Weltreiches, zeigt sich heute als Ort des Stillstands und der Turbulenz. Das nostalgische Lebensgefühl von Fellinis 'Dolce vita' und Pasolinis tragischen Filmen scheint verschwunden. Dante Andrea Franzetti, der einst in Rom lebte und dessen Söhne dort zur Schule gehen, erkundet die Widersprüche und Veränderungen der modernen Stadt. Rom hat sich beschleunigt, das römische Lächeln ist verbissen, Gelassenheit wurde durch Pünktlichkeit ersetzt. Faschisten, Papisten und Renegaten prägen das Stadtbild, während sonntags der Fußball aus unzähligen Fernsehern dröhnt. Die Stadt breitet sich wie ein Kraken in die Landschaft aus, und ehemals periphere Viertel, die einst als Halbwelt galten, werden nun als jung und hip wahrgenommen – Gentrifizierung ist auch hier spürbar. Mit Straßenbahn und Bus entdeckt der Autor bemerkenswerte Orte wie den Cimitero acattolico, wo August von Goethe ruht, oder die Katakomben an der Via Appia. Franzetti malt ein Bild von Rom, das sowohl farblos als auch bunt, abstoßend und anziehend ist – eine melancholische, verträumte Stadtliteratur, oft temporeich und komisch, etwa wenn er mit dem verstorbenen Lyriker Vincenzo Cardarelli im Caffè Strega über Anita Ekberg plaudert.

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Zurück nach Rom, Dante Andrea Franzetti

Taal
Jaar van publicatie
2012
Bindwijze
(Hardcover),
Staat van het boek
Zeer goed
Prijs
€ 20,39

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Titel
Zurück nach Rom
Taal
Duits
Uitgever
Lenos-Verl.
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
199
ISBN10
3857874260
ISBN13
9783857874260
Reeks
Aantekening
Rom, die Ewige Stadt, einst Zentrum eines Weltreiches, zeigt sich heute als Ort des Stillstands und der Turbulenz. Das nostalgische Lebensgefühl von Fellinis 'Dolce vita' und Pasolinis tragischen Filmen scheint verschwunden. Dante Andrea Franzetti, der einst in Rom lebte und dessen Söhne dort zur Schule gehen, erkundet die Widersprüche und Veränderungen der modernen Stadt. Rom hat sich beschleunigt, das römische Lächeln ist verbissen, Gelassenheit wurde durch Pünktlichkeit ersetzt. Faschisten, Papisten und Renegaten prägen das Stadtbild, während sonntags der Fußball aus unzähligen Fernsehern dröhnt. Die Stadt breitet sich wie ein Kraken in die Landschaft aus, und ehemals periphere Viertel, die einst als Halbwelt galten, werden nun als jung und hip wahrgenommen – Gentrifizierung ist auch hier spürbar. Mit Straßenbahn und Bus entdeckt der Autor bemerkenswerte Orte wie den Cimitero acattolico, wo August von Goethe ruht, oder die Katakomben an der Via Appia. Franzetti malt ein Bild von Rom, das sowohl farblos als auch bunt, abstoßend und anziehend ist – eine melancholische, verträumte Stadtliteratur, oft temporeich und komisch, etwa wenn er mit dem verstorbenen Lyriker Vincenzo Cardarelli im Caffè Strega über Anita Ekberg plaudert.