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Hassouna Mosbahi bewegt sich wie ein Nomade durch seine fantastischen Erzählwelten zwischen Tunesien und Deutschland. Gegen die lichtlosen Himmel seines Exils beschwört er die Fata Morgana seiner Kindheit in einem kleinen, abgelegenen Dorf hinter kargen Bergen: rote Sandstürme, sonnendurchglühte Felder, dunkle Olivenhaine, Märchen am Feuer, Koransuren und Beduinengesänge, sowie die Sehnsüchte eines heranwachsenden Jungen. Mit skeptisch gebrochener Nostalgie und schwebender Ironie beschreibt er die skurrilen, liebenswerten Menschen seines Dorfes und deckt dabei despotische Machstrukturen, Rückständigkeit und Opportunismus auf. Diese von Hassliebe geprägten Erinnerungen dienen nicht einem verklärenden Rückzug, sondern der Bestätigung und Behauptung seiner Identität im fremden Land. Hier wird er nicht nur von klimatischer Kälte, sondern auch von Feindseligkeit bedroht. In der Einsamkeit westlicher Metropolen wird die arabische Sprache zu seiner Zuflucht, das Schreiben zur Überlebenshilfe. Wenn er zarte Andeutungen von Wärme und Zuneigung empfängt, reißen die trüben Wolkenschleier auf. Mosbahi schreibt ohne Selbstmitleid und Schuldzuweisung; seine Traurigkeit endet nie in Verzweiflung. Sensibel und lebendig erzählt er in klarer, eindringlicher Sprache voller Selbstironie und Humor über die großen und kleinen Dinge des Lebens unter seinen beiden Himmeln.

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Der grüne Esel, Hassouna Mosbahi, Regina Karachouli

Taal
Jaar van publicatie
1999
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 6,19

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Titel
Der grüne Esel
Taal
Duits
Uitgever
A-1-Verl.
Jaar van publicatie
1999
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
180
ISBN10
3927743240
ISBN13
9783927743243
Reeks
Tags
Aantekening
Hassouna Mosbahi bewegt sich wie ein Nomade durch seine fantastischen Erzählwelten zwischen Tunesien und Deutschland. Gegen die lichtlosen Himmel seines Exils beschwört er die Fata Morgana seiner Kindheit in einem kleinen, abgelegenen Dorf hinter kargen Bergen: rote Sandstürme, sonnendurchglühte Felder, dunkle Olivenhaine, Märchen am Feuer, Koransuren und Beduinengesänge, sowie die Sehnsüchte eines heranwachsenden Jungen. Mit skeptisch gebrochener Nostalgie und schwebender Ironie beschreibt er die skurrilen, liebenswerten Menschen seines Dorfes und deckt dabei despotische Machstrukturen, Rückständigkeit und Opportunismus auf. Diese von Hassliebe geprägten Erinnerungen dienen nicht einem verklärenden Rückzug, sondern der Bestätigung und Behauptung seiner Identität im fremden Land. Hier wird er nicht nur von klimatischer Kälte, sondern auch von Feindseligkeit bedroht. In der Einsamkeit westlicher Metropolen wird die arabische Sprache zu seiner Zuflucht, das Schreiben zur Überlebenshilfe. Wenn er zarte Andeutungen von Wärme und Zuneigung empfängt, reißen die trüben Wolkenschleier auf. Mosbahi schreibt ohne Selbstmitleid und Schuldzuweisung; seine Traurigkeit endet nie in Verzweiflung. Sensibel und lebendig erzählt er in klarer, eindringlicher Sprache voller Selbstironie und Humor über die großen und kleinen Dinge des Lebens unter seinen beiden Himmeln.