
Balzar von Flammersfeld
Der schwarze Hauptmann
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Andreas Ludwig Balzar, auch genannt »Balzar von Flammersfeld«, wurde am 28.01.1769 in Höchstenbach im Westerwald geboren und am 03.10.1797 im Schloss zu Westerburg hingerichtet. Sein Vater war zu dieser Zeit Pfarrer in Flammersfeld. Es gibt wenig gesicherte Angaben zu seinem Leben. Berüchtigt soll er als Wilddieb und Räuberhauptmann gewesen sein, der sich gegen die damalige Besatzungsmacht der Franzosen auflehnte. 1906 widmete der Hofrat Dr. C. Spielmann in Wiesbaden dem »Capitain Noir«, also dem »Schwarzen Hauptmann«, wie ihn die Franzosen nannten, einen Roman, der stark unter dem Einfluss des damaligen Zeitgeistes stand. Hierin wird Andreas Balzar zum tollkühnen Freiheitshelden stilisiert, der nur durch Verrat in die Hände des französischen Militärs fallen konnte; und von diesem zum Tod durch Erschießen verurteilt wurde. Bemerkenswert ist dabei, der französische Befehlshaber behandelte Andreas Balzar damit wie einen Gleichgestellten, wie einen Soldaten; anstatt ihn wie einen gewöhnlichen Verbrecher am Galgen hinrichten zu lassen. In Westerburg ist heute noch ein Gedenkstein für den dort getöteten Balzar von Flammersfeld zu finden. In Flammersfeld selbst wurde für ihn ein Denkmal in Form einer Büste aufgestellt.
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Balzar von Flammersfeld, Christoph Kloft, Andreas Widmann
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2026
- Bindwijze
- (Paperback)
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- Titel
- Balzar von Flammersfeld
- Ondertitel
- Der schwarze Hauptmann
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Christoph Kloft, Andreas Widmann
- Uitgever
- Rhein-Mosel-Verlag
- Jaar van publicatie
- 2026
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 246
- ISBN13
- 9783898014991
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- Aantekening
- Andreas Ludwig Balzar, auch genannt »Balzar von Flammersfeld«, wurde am 28.01.1769 in Höchstenbach im Westerwald geboren und am 03.10.1797 im Schloss zu Westerburg hingerichtet. Sein Vater war zu dieser Zeit Pfarrer in Flammersfeld. Es gibt wenig gesicherte Angaben zu seinem Leben. Berüchtigt soll er als Wilddieb und Räuberhauptmann gewesen sein, der sich gegen die damalige Besatzungsmacht der Franzosen auflehnte. 1906 widmete der Hofrat Dr. C. Spielmann in Wiesbaden dem »Capitain Noir«, also dem »Schwarzen Hauptmann«, wie ihn die Franzosen nannten, einen Roman, der stark unter dem Einfluss des damaligen Zeitgeistes stand. Hierin wird Andreas Balzar zum tollkühnen Freiheitshelden stilisiert, der nur durch Verrat in die Hände des französischen Militärs fallen konnte; und von diesem zum Tod durch Erschießen verurteilt wurde. Bemerkenswert ist dabei, der französische Befehlshaber behandelte Andreas Balzar damit wie einen Gleichgestellten, wie einen Soldaten; anstatt ihn wie einen gewöhnlichen Verbrecher am Galgen hinrichten zu lassen. In Westerburg ist heute noch ein Gedenkstein für den dort getöteten Balzar von Flammersfeld zu finden. In Flammersfeld selbst wurde für ihn ein Denkmal in Form einer Büste aufgestellt.