Bookbot

Die Ausweisung der jüdischen Gemeinde aus Köln 1424

Neue und überregionale Perspektiven

Parameters

  • 192bladzijden
  • 7 uur lezen

Meer over het boek

Zum 1. Oktober 1424 verwies der Kölner Stadtrat die jüdische Gemeinde der Stadt. Wie verlief die Ausweisung, welche Motive und langfristigen Folgen hatte sie? Der Band nimmt die Kölner Ereignisse und Vertreibungen im mittelalterlichen Europa aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick und eröffnet neue Einblicke in die europäische Geschichte. Jüdinnen und Juden durften von nun an zum Arbeiten in die Stadt kommen, nicht aber mehr in ihr leben. Das jüdische Viertel im Herzen Kölns fiel in christliche Hände. Erst 1798 erhielten Jüdinnen und Juden wieder das Recht, dauerhaft in Köln zu leben. Auch wenn die genauen Umstände in Köln ohne Zweifel singulär sind, so reiht sich die Ausweisung doch in eine Folge von Vertreibungen der jüdischen Bevölkerung Europas und in den mittelalterlichen deutschen Ländern ein. Diese Verfolgung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung im Mittelalter sind weithin bekannt, die überregional vergleichende Perspektive ermöglicht es aber erstmals, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfolgungen herauszuarbeiten und regionale Spezifika ebenso wie übergreifende Entwicklungen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Motive sowie Akteure und Akteurinnen der Ausweisungen, ihre politische und rechtliche Absicherung, die Reaktionen der jüdischen Gemeinden sowie die langfristigen Folgen für Stadtgesellschaften und jüdische Identitäten.

Een boek kopen

Die Ausweisung der jüdischen Gemeinde aus Köln 1424, Thomas Otten

Taal
Jaar van publicatie
2026
Bindwijze
(Hardcover)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.

Titel
Die Ausweisung der jüdischen Gemeinde aus Köln 1424
Ondertitel
Neue und überregionale Perspektiven
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2026
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
192
ISBN13
9783961763764
Reeks
Aantekening
Zum 1. Oktober 1424 verwies der Kölner Stadtrat die jüdische Gemeinde der Stadt. Wie verlief die Ausweisung, welche Motive und langfristigen Folgen hatte sie? Der Band nimmt die Kölner Ereignisse und Vertreibungen im mittelalterlichen Europa aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick und eröffnet neue Einblicke in die europäische Geschichte. Jüdinnen und Juden durften von nun an zum Arbeiten in die Stadt kommen, nicht aber mehr in ihr leben. Das jüdische Viertel im Herzen Kölns fiel in christliche Hände. Erst 1798 erhielten Jüdinnen und Juden wieder das Recht, dauerhaft in Köln zu leben. Auch wenn die genauen Umstände in Köln ohne Zweifel singulär sind, so reiht sich die Ausweisung doch in eine Folge von Vertreibungen der jüdischen Bevölkerung Europas und in den mittelalterlichen deutschen Ländern ein. Diese Verfolgung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung im Mittelalter sind weithin bekannt, die überregional vergleichende Perspektive ermöglicht es aber erstmals, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfolgungen herauszuarbeiten und regionale Spezifika ebenso wie übergreifende Entwicklungen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Motive sowie Akteure und Akteurinnen der Ausweisungen, ihre politische und rechtliche Absicherung, die Reaktionen der jüdischen Gemeinden sowie die langfristigen Folgen für Stadtgesellschaften und jüdische Identitäten.