Bookbot

Kaleidogramme - 67: Kreation und Depression

Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus

Meer over het boek

Mit Beiträgen von Luc Boltanski, Ulrich Bröckling, Ève Chiapello und anderen wird untersucht, wie Eigenverantwortung, Initiative, Flexibilität, Beweglichkeit und Kreativität zu zentralen gesellschaftlichen Anforderungen geworden sind. Diese neuen Erwartungen haben das alte Disziplinarmodell abgelöst, ohne die Disziplin vollständig zu beseitigen. Anstelle von normierten Rollenbildern steht nun der Zwang zur kreativen Selbstverwirklichung im Zeichen des Wettbewerbs. Einstellungen, die einst als Weg zu mehr Freiheit galten, scheinen sich mit dem gegenwärtigen Kapitalismus zu verknüpfen und führen zu neuen Formen sozialer Herrschaft und Entfremdung. Innere Leere und Antriebsschwäche sind die Schattenseiten der Erwartung an Individuen, sich unabhängig von ihren sozialen Voraussetzungen flexibel und kreativ in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess einzubringen. Diese Entwicklungen stellen insbesondere das Verständnis von menschlicher Freiheit in Frage, das aus ästhetischen Erfahrungen und Figuren gespeist wird. Die aktuelle Gesellschaftskritik beleuchtet die Problematik der individualistischen Auflehnung gegen soziale Gesetze, wie sie im Konzept der „Künstlerkritik“ (Chiapello) formuliert ist. Der Band widmet sich der Beziehung zwischen gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und ästhetischen Modellen sowie Traditionen der Kritik aus soziologischer, philosophischer, kulturtheoretischer und historischer Sicht.

Een boek kopen

Kaleidogramme - 67: Kreation und Depression, Christoph Menke, Juliane Rebentisch

Taal
Jaar van publicatie
2012
Bindwijze
(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 19,49

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.

Titel
Kaleidogramme - 67: Kreation und Depression
Ondertitel
Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
253
ISBN10
3865991742
ISBN13
9783865991744
Reeks
Aantekening
Mit Beiträgen von Luc Boltanski, Ulrich Bröckling, Ève Chiapello und anderen wird untersucht, wie Eigenverantwortung, Initiative, Flexibilität, Beweglichkeit und Kreativität zu zentralen gesellschaftlichen Anforderungen geworden sind. Diese neuen Erwartungen haben das alte Disziplinarmodell abgelöst, ohne die Disziplin vollständig zu beseitigen. Anstelle von normierten Rollenbildern steht nun der Zwang zur kreativen Selbstverwirklichung im Zeichen des Wettbewerbs. Einstellungen, die einst als Weg zu mehr Freiheit galten, scheinen sich mit dem gegenwärtigen Kapitalismus zu verknüpfen und führen zu neuen Formen sozialer Herrschaft und Entfremdung. Innere Leere und Antriebsschwäche sind die Schattenseiten der Erwartung an Individuen, sich unabhängig von ihren sozialen Voraussetzungen flexibel und kreativ in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess einzubringen. Diese Entwicklungen stellen insbesondere das Verständnis von menschlicher Freiheit in Frage, das aus ästhetischen Erfahrungen und Figuren gespeist wird. Die aktuelle Gesellschaftskritik beleuchtet die Problematik der individualistischen Auflehnung gegen soziale Gesetze, wie sie im Konzept der „Künstlerkritik“ (Chiapello) formuliert ist. Der Band widmet sich der Beziehung zwischen gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und ästhetischen Modellen sowie Traditionen der Kritik aus soziologischer, philosophischer, kulturtheoretischer und historischer Sicht.