Ein Tagebuch der anderen Art. Fanny Müller kommentiert die große Politik ebenso spitz wie sie ihren häufig turbulenten Alltag im Hamburger Schanzenviertel mit der ihr eigenen genau-en Beobachtungsgabe auf liebevolle Weise beschreibt.
Fanny Müller Boeken






Als höchst polarisierendes Phänomen entpuppt sich Antimuslimischer Rassismus in der Politik, in den Medien, in gesellschaftlichen Diskursen wie auch in der Forschung. Spätestens seit den 1990er Jahren, und noch einmal verstärkt seit dem 11. September 2001, werden integrations-, migrations- und sicherheitspolitische Themen mit MuslimInnen und 'dem Islam' in Verbindung gebracht. Während in Debatten rund um Kopftuch, Moscheen und Demokratiedefizite alte und neue rassistische Stereotype und Argumentationsfiguren alltäglich geworden sind, scheint die antirassistische Bewegung gelähmt. Das vorliegende INTRO trägt dazu bei, antimuslimischen Rassismus theoretisch zu verorten und eine emanzipatorische Diskussionsgrundlage für die antirassistische Praxis anzubieten.
Erstmals sind alle Geschichten von Fanny Müller in einem Band vereint. Fanny Müller zählt zu den wenigen Frauen in Deutschland, die Satire schreiben. Ihre Kolumnen sind „Miniaturen von hintergründigem Witz“, die dem Alltag Witz und Glitter verleihen. Sie lebt im Hamburger Schanzenviertel, umgeben von Punks und Senioren, und nutzt diese lebendige Umgebung als Ausgangspunkt für ihre satirischen Streifzüge. Ihre Texte bieten offene und klare Antworten auf Fragen zur Rolle der Frau in der Gesellschaft und liefern oft schockierende Einsichten für Männer, die verstehen wollen, was Frauen bewegt. Fanny Müller hat ihre gesammelten Kolumnen, Glossen und Kurzgeschichten unter „völlig willkürlich albernen Kapitelüberschriften“ in vier Kolumnenbüchern veröffentlicht. Diese sind nun in einem liebevoll gestalteten Band zusammengefasst und um zuvor verstreute Geschichten ergänzt. Die Süddeutsche bezeichnet sie als „die göttliche Fanny Müller“ und lobt ihre „klasse Kolumnen über Gott und die Welt“, die kompromisslos und tiefgründig sind. Ihre Texte zeigen ein unfehlbares Gespür für das Absurde und bieten einen einzigartigen Blick auf das Leben.
Stadt Land Mord
Kriminelle Briefe nachgelassener Frauen
Fanny Müllers ambivalentes Verhältnis zu Weihnachten spiegelt sich in ihren humorvollen Betrachtungen wider. Sie fragt sich, wie das Fest gestaltet werden soll und erinnert sich an skurrile Erlebnisse. Ihr neuer Band versammelt ihre unkonventionellsten Gedanken zur Weihnachtszeit und verspricht, dass dieses Weihnachten besser wird als die letzten.
Fanny M. schildert mit schnoddrigem Humor wichtige Erfahrungen im Leben einer Frau, von Aromatherapie bis Schnäppchenjagd. Ihre Erlebnisse führen sie unter anderem nach Wien, London und auf die kanarischen Inseln. Die Geschichten von Fanny Müller bieten ein großes Lesevergnügen.
In "Stadt Land Mord" von Susanne Fischer und Fanny Müller entdecken Irene und Marie-Louise, dass ihre Ehemänner identisch sind. Nach dem Tod des gemeinsamen Gatten Otto-Werner genießen sie ihren Witwenstand, bis ein Doppelgänger auftaucht. Der Krimi bietet humorvolle Einblicke in Beziehungen und die dunkle Vergangenheit der Protagonistinnen.



