Und jeden Tag ein Stück weniger von mir
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Plötzlich bricht Frauke zusammen. „Pubertätsmagersucht“, stellen die Ärzte fest.






Plötzlich bricht Frauke zusammen. „Pubertätsmagersucht“, stellen die Ärzte fest.
Eine Einführung in Methoden und Praxisideen
Was wissen wir über guten Unterricht?Unter dieser Fragestellung werden zentrale Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung alltagstauglich präsentiert und Konsequenzen für die Praxis formuliert.Die Beiträge sollen helfen, den eigenen Unterricht und die Konzepte der eigenen Schule vor dem Hintergrund von relevanten Forschungsergebnissen zu überdenken.Sie bieten darüber hinaus Anlässe zur Diskussion für diejenigen, die der Konjunktur der empirischen Unterrichtsforschung eher skeptisch gegenüber stehen.
Dieses Praxishandbuch gibt einen Überblick über Modelle und Positionen der Schulentwicklung, stellt Verfahren zur Einschätzung und Analyse vor und erläutert Perspektiven für Veränderungen im Unterricht und im Kollegium. Es unterstützt alle Lehrer, die in der Schule und im Unterricht etwas verändern wollen.
Die Geschichte der Sinti und Roma ist von Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung geprägt, auch in Lübeck. Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945 waren sie in der Hansestadt systematischen Schikanen, willkürlichen Verhaftungen sowie Deportation und Vernichtung ausgesetzt. Am 20. Mai 1940 wurden über 60 Sinti, Sintizze, Roma und Romnja ins Vernichtungslager Belzec deportiert. Der erste Teil des Buches schildert in 15 „Gedenk-Blättern“ das Schicksal dieser verfolgten Lübecker Familien während des Nationalsozialismus. Der zweite Teil beschreibt die Erfahrungen der Rückkehrer und Überlebenden nach 1945, die oft nur zögerlich und Jahrzehnte später Entschädigungen erhielten, oft nach undurchsichtigen Verwaltungsabläufen. Dieser Band dokumentiert erstmals ausführlich die Verfolgung der Lübecker Sinti und Roma von 1933 bis 1945 und analysiert das ihnen nach 1945 bis ins 21. Jahrhundert zugefügte Unrecht. Gerhard Eikenbusch, seit 2016 in Lübeck, hat als Lehrer und Schulleiter gearbeitet und zahlreiche Bücher veröffentlicht. Elisabeth Eßer lebt seit 1983 in Lübeck, unterrichtete bis 2017 und engagiert sich seit ihrem Ruhestand in der Initiative „Stolpersteine für Lübeck“, deren Sprecherin sie seit 2022 ist.
Entwicklungsprozesse, Lebenslagen, pädagogische Perspektiven
Wann immer Lehrkräfte über Leistungen, Verhalten und Persönlichkeit von Schüler_innen sprechen, werden darin Annahmen darüber deutlich, wie sich Jugendliche normalerweise entwickeln, was sie altersgemäß tun oder lassen sollten. Diese Annahmen sind geprägt durch Theorien aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld, aber auch durch Erfahrungen im täglichen Umgang mit Jugendlichen in der Schule. Nicht zuletzt spielen auch die eigene Entwicklung und persönliche Sichtweisen eine Rolle. Dieses Buch bietet Lehrkräften eine differenzierte Sichtweise auf die Entwicklung und Lebenslage von Kindern und Jugendlichen aus den Sekundarstufen. Es hilft, die Schüler_innen in ihrer Individualität und Differenz sensibel und genau wahrzunehmen, deren Situation und Lebenswelt begründet(er) einzuschätzen und den eigenen Unterricht anhand dieses Wissens schülerorientiert anzulegen. Im Fokus stehen folgende Fragen: Wie ticken Jugendliche? Und was lässt sich daraus für die Gestaltung des Unterrichts ableiten?