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Puppenspiel als kulturhistorisches Phänomen

Vorstudien zu einer Sozial- und Kulturgeschichte des Puppenspiels

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Das Puppenspiel und seine historischen Erscheinungsformen stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit, die aus kunstwissenschaftlicher Perspektive betrachtet wird. Durch eine wissenschaftshistorische Analyse der vorhandenen puppenspielhistoriographischen Literatur wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand gegeben. Zudem werden die historischen Ursachen untersucht, die das Puppenspiel im 19. und 20. Jahrhundert als Kunst etablierten. Ein begriffsgeschichtlicher Ansatz verfolgt die Adaptionen verschiedener Puppenspielformen in unterschiedlichen ästhetischen Kontexten. Darauf aufbauend entwickelt der Verfasser erste methodische Überlegungen zu einer „Sozial- und Kulturgeschichte des Puppenspiels“ und skizziert mögliche Bereiche für eine zukünftige Puppenspielhistoriographie. Er zeigt, dass eine enge Definition des Puppenspiels als ästhetisches Phänomen den Blick auf viele historische Erscheinungsformen und andere puppentheatrale Phänomene einschränkt. Das methodisch vielfältige Vorgehen zielt darauf ab, festgefahrene Vorstellungen vom historischen Puppenspiel zu hinterfragen. Der Verfasser möchte mit einem neuen Blick auf das Puppenspiel eine Diskussion über die Methodologie der Puppenspielhistoriographie sowie über eine Theorie und Geschichte des Puppenspiels im Kontext der etablierten Theaterwissenschaft anstoßen.

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Puppenspiel als kulturhistorisches Phänomen, Gerd Taube

Taal
Jaar van publicatie
1995
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(Hardcover)
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Titel
Puppenspiel als kulturhistorisches Phänomen
Ondertitel
Vorstudien zu einer Sozial- und Kulturgeschichte des Puppenspiels
Taal
Duits
Auteurs
Gerd Taube
Uitgever
Niemeyer
Jaar van publicatie
1995
Formaat
Hardcover
ISBN10
3484660147
ISBN13
9783484660144
Reeks
Aantekening
Das Puppenspiel und seine historischen Erscheinungsformen stehen im Mittelpunkt dieser Arbeit, die aus kunstwissenschaftlicher Perspektive betrachtet wird. Durch eine wissenschaftshistorische Analyse der vorhandenen puppenspielhistoriographischen Literatur wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand gegeben. Zudem werden die historischen Ursachen untersucht, die das Puppenspiel im 19. und 20. Jahrhundert als Kunst etablierten. Ein begriffsgeschichtlicher Ansatz verfolgt die Adaptionen verschiedener Puppenspielformen in unterschiedlichen ästhetischen Kontexten. Darauf aufbauend entwickelt der Verfasser erste methodische Überlegungen zu einer „Sozial- und Kulturgeschichte des Puppenspiels“ und skizziert mögliche Bereiche für eine zukünftige Puppenspielhistoriographie. Er zeigt, dass eine enge Definition des Puppenspiels als ästhetisches Phänomen den Blick auf viele historische Erscheinungsformen und andere puppentheatrale Phänomene einschränkt. Das methodisch vielfältige Vorgehen zielt darauf ab, festgefahrene Vorstellungen vom historischen Puppenspiel zu hinterfragen. Der Verfasser möchte mit einem neuen Blick auf das Puppenspiel eine Diskussion über die Methodologie der Puppenspielhistoriographie sowie über eine Theorie und Geschichte des Puppenspiels im Kontext der etablierten Theaterwissenschaft anstoßen.