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Der Österreichische Städtebund vertritt seit 90 Jahren rund 250 Städte und Gemeinden in Österreich. Bereits vor der Gründung eines ständigen Sekretariats 1915 fanden unregelmäßige Städtetage statt. Die wechselvolle Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert spiegelt sich in der Entwicklung des Städtebundes wider. Nach den Wirren des Kriegsendes 1918/19 fand sich der Städtebund in den 1920er und 1930er Jahren zwischen den Fronten der Ersten Republik wieder und wurde 1938 in den Deutschen Städtetag eingegliedert. Nach der Wiedergründung 1946 erlebte der Städtebund während der Wiederaufbau- und Wachstumsphase eine dynamische Entwicklung. Zu den zentralen Erfolgen gehören die Wahrung und der Ausbau der Rechte der Städte und Gemeinden durch die Gemeindeverfassungsnovelle 1962 sowie die Verankerung des Städtebundes als kommunaler Spitzenverband in der österreichischen Bundesverfassung 1988. Seit 1995 hat der Städtebund umfassende Stellungnahme- und Informationsrechte in EU-Angelegenheiten. Dieser Konsultationsmechanismus zwischen Bund, Ländern und Gemeinden gilt als europäisches Vorzeigemodell. Die österreichische Gemeindeautonomie diente als Vorbild für den Vertrag über eine Verfassung für Europa, der 2004 vorgelegt wurde. Seit Ende 2004 steht Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl als erster Städtebundpräsident an der Spitze der europäischen kommunalen und regionalen Interessenvertretung RGRE.
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90 Jahre kommunale Interessenvertretung: Österreichischer Städtebund, Erich Pramböck
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2005,
- Staat van het boek
- Goed
- Prijs
- € 3,59
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