Bookbot

Justiz in Oberdonau

Meer over het boek

Grundlage des Gerichtsalltags, der von der gleichzeitigen Anwendung deutschen und österreichischen Rechtes geprägt war, bildete sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht die Ideologie der Volksgemeinschaft, die politische und „rassische“ Gegner ausschloss. Vor diesem Hintergrund werden neunzig Fallbeispiele aus dem Bereich der Strafjustiz vorgestellt − in erster Linie Vermögensdelikte, Verstöße gegen kriegswirtschaftliche Regulierungsbestimmungen und die Arbeitsdisziplin, aber auch Fälle des verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen. Dabei werden die dem Gau Oberdonau angeschlossenen südböhmischen Gerichtsbezirke berücksichtigt. Auch grundsätzliche Aspekte nationalsozialistischer Justiz werden behandelt. So wird etwa gezeigt, wie die Konstruktion von Tätertypen wie dem „Volksschädling“ oder dem „jugendlichen Schwerverbrecher“ aus Bagatelldelikten todeswürdige Verbrechen machte.

Een boek kopen

Justiz in Oberdonau, Winfried R. Garscha

Taal
Jaar van publicatie
2007
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Justiz in Oberdonau
Taal
Duits
Uitgever
OÖLA
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
574
ISBN10
3900313857
ISBN13
9783900313852
Reeks
Aantekening
Grundlage des Gerichtsalltags, der von der gleichzeitigen Anwendung deutschen und österreichischen Rechtes geprägt war, bildete sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht die Ideologie der Volksgemeinschaft, die politische und „rassische“ Gegner ausschloss. Vor diesem Hintergrund werden neunzig Fallbeispiele aus dem Bereich der Strafjustiz vorgestellt − in erster Linie Vermögensdelikte, Verstöße gegen kriegswirtschaftliche Regulierungsbestimmungen und die Arbeitsdisziplin, aber auch Fälle des verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen. Dabei werden die dem Gau Oberdonau angeschlossenen südböhmischen Gerichtsbezirke berücksichtigt. Auch grundsätzliche Aspekte nationalsozialistischer Justiz werden behandelt. So wird etwa gezeigt, wie die Konstruktion von Tätertypen wie dem „Volksschädling“ oder dem „jugendlichen Schwerverbrecher“ aus Bagatelldelikten todeswürdige Verbrechen machte.