Bookbot

Inquisition und Kunst

Parameters

  • 337bladzijden
  • 12 uur lezen

Meer over het boek

Die antispanische „Schwarze Legende“ bestimmt bis heute unser Stereotyp von der Inquisition. Doch das Ketzergericht war eine höchst neuzeitliche, frühmoderne Institution, die die Macht der Bilder zu einer psychologisch berechneten Propaganda nutzte. Die vorliegende Marburger Habilitationsschrift behandelt nicht nur die bekannten Beispiele von El Grecos „Großinquisitor“ bis zu Francisco Goyas Gegen-Inszenierungen, etwa in den „Caprichos“, sondern präsentiert darüber hinaus ganz neues Material. Dabei verbinden sich motivische und ikonographische Analysen mit den methodischen Ansätzen der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Auch die soziologischen Begriffe „Inklusion“ und „Exklusion“ kommen zur Anwendung. So wird deutlich, dass es in der iberoamerikanischen Welt einen äußerst engen Zusammenhang von inquisitorischer Praxis und antisemitischer bzw. antimuslimischer Bildpropaganda gab, der noch bis in die Francozeit nachwirkte und dessen Analyse heute erstaunlich aktuelle Ergebnisse zeitigt.

Een boek kopen

Inquisition und Kunst, Michael Scholz-Hänsel

Taal
Jaar van publicatie
2009
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Inquisition und Kunst
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2009
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
337
ISBN10
3865962483
ISBN13
9783865962485
Reeks
Aantekening
Die antispanische „Schwarze Legende“ bestimmt bis heute unser Stereotyp von der Inquisition. Doch das Ketzergericht war eine höchst neuzeitliche, frühmoderne Institution, die die Macht der Bilder zu einer psychologisch berechneten Propaganda nutzte. Die vorliegende Marburger Habilitationsschrift behandelt nicht nur die bekannten Beispiele von El Grecos „Großinquisitor“ bis zu Francisco Goyas Gegen-Inszenierungen, etwa in den „Caprichos“, sondern präsentiert darüber hinaus ganz neues Material. Dabei verbinden sich motivische und ikonographische Analysen mit den methodischen Ansätzen der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Auch die soziologischen Begriffe „Inklusion“ und „Exklusion“ kommen zur Anwendung. So wird deutlich, dass es in der iberoamerikanischen Welt einen äußerst engen Zusammenhang von inquisitorischer Praxis und antisemitischer bzw. antimuslimischer Bildpropaganda gab, der noch bis in die Francozeit nachwirkte und dessen Analyse heute erstaunlich aktuelle Ergebnisse zeitigt.