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Am 31. Oktober 2017 jährt sich Martin Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen in Wittenberg zum 500. Mal - ein Ereignis, das weltweit als Reformationsjubiläum gewürdigt wird. Auch in Aachen. Hier erwarten den Besucher vom 3. Juni bis 3. September 2017 gleich drei Ausstellungen in den Museen der Route Charlemagne. Die Hauptausstellung "Das Ringen um den rechten Glauben - Reformation und Konfessionalisierung zwischen Maas und Rhein" wird im "Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen" präsentiert. Sie macht Aspekte der Religionsgeschichte des Aachener Raumes im 16. bis 18. Jahrhundert auf der Folie einer allgemeinen, deutsch-niederländischen Geschichte der Reformation und des Konfessionellen Zeitalters erfahrbar. Komplementär dazu widmet sich das Couven Museum mit "Gold und Silber aus Klöstern des Dreiländerecks" dem Aufblühen der Sakralkunst in der Phase der Gegenreformation. Das Internationale Zeitungsmuseum zeigt unter dem Titel "Das Wittenberger Fest" die Presseresonanz und Bewertung der Reformation seit dem 19. Jahrhundert. Das Projekt wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, als Vorhaben von "besonderem Bundesinteresse" eingestuft.Toleranz an Rhein und MaasLuthers Thesen fanden nach ihrer Veröffentlichung rasch Verbreitung. Innerhalb von 50 Jahren formierten sich die großen Bekenntnisse der Lutheraner, Reformierten und Katholiken mit klar umrissenen Lehrmeinungen und Gottesdienstformen. Und es stellten sich drängende Fragen: Wie können wir miteinander leben, obwohl wir etwas anderes glauben? Wollen wir überhaupt noch miteinander leben? Vielerorts standen sich die Konfessionen unversöhnlich gegenüber. Zu tief schienen die Gräben, die sich durch unterschiedliche Auffassungen von den Sakramenten, von der Gnade Gottes, von der Struktur der Kirche, von der Rolle des Gottesworts und der Tradition aufgetan hatten. Nur wenn ein jeder das Bekenntnis seines Fürsten teile, so glaubte man, könne ein einträchtiges Staatswesen bestehen. An Rhein und Maas aber gestaltete sich die Situation anders. Hier machten sich Menschen auf, um einen "Dritten Weg" - wie die Historiker den hiesigen Umgang mit der Reformation nennen - zwischen den Konfessionen zu beschreiten und den Glauben im alltäglichen Miteinander weniger wichtig zu nehmen - ein Weg mit Zukunft?Insbesondere die Hauptausstellung im Centre Charlemagne folgt dem "Dritten Weg" und zeigt auf, wie die drei großen christlichen Konfessionen ihr Zusammenleben in der Euregio Maas/Rhein ausgehandelt haben. Die überregionale Bedeutung des "Dritten Wegs" hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, dazu bewogen, das Vorhaben als Ausstellungsprojekt von "besonderem Bundesinteresse" einzustufen und es mit Mitteln aus dem Förderprogramm "Reformationsjubiläum 2017" großzügig zu unterstützen
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Das Ringen um den rechten Glauben, Frank Pohle
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- Jaar van publicatie
- 2017
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