Bookbot

Die Wiederkehr des Mythos in Benjamins Pariser Passagen

Meer over het boek

Das Passagen-Werk hatte Benjamin als große Enzyklopädie oder Archäologie der untergegangenen Epoche konzipiert, jenes 19. Jahrhunderts, aus dem die Moderne entstanden ist; zugleich ist das Passagen-Werk trotz seiner Unvollständigkeit als Summe von Benjamins Denken aufzufassen. Selbst das Motiv der Unabgeschlossenheit wird hier aus verschiedenen Gesichtspunkten reflektiert: Als Unabgeschlossenheit der Geschichte etwa oder in der Form der Zerstückelung, die typisch für die Allegorie ist. Die Selbstreflexion gehört zu den wichtigsten Zügen dieses faszinierenden Lebenswerks, das den eigenen Gegenstand der untergegangenen Epoche selbst in der eigenen Struktur widerspiegelt.0Da Benjamin sowohl als Literatur- und Kulturkritiker und auch als literarischer Autor tätig war, ist es angebracht, eine doppelte Perspektive in der Analyse dieser Summe gelten zu lassen und das Passagen-Werk als eine literatur- und kulturkritische Arbeit zu betrachten, die selbst als unvollendetes Kunstwerk aufzufassen ist. In diesem letzten Lebenswerk ist Benjamin tatsächlich zum Thema der unendlichen Kunstreflexion zurückgekehrt, dem er schon eine wichtige Studie über die Frühromantik gewidmet hatte. Allegorie und Ausdrucksthema werden in immer neuen Konstellationen kombiniert und bilden0die Physiognomie einer unheimlichen Moderne, aus deren Zügen das Porträt einer post-humanen Epoche zu erkennen ist

Een boek kopen

Die Wiederkehr des Mythos in Benjamins Pariser Passagen, Barbara Di Noi

Taal
Jaar van publicatie
2022
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Zodra we het ontdekt hebben, sturen we een e-mail.

Betaalmethoden

Nog niemand heeft beoordeeld.Tarief

Titel
Die Wiederkehr des Mythos in Benjamins Pariser Passagen
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2022
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
300
ISBN10
3826075978
ISBN13
9783826075971
Reeks
Aantekening
Das Passagen-Werk hatte Benjamin als große Enzyklopädie oder Archäologie der untergegangenen Epoche konzipiert, jenes 19. Jahrhunderts, aus dem die Moderne entstanden ist; zugleich ist das Passagen-Werk trotz seiner Unvollständigkeit als Summe von Benjamins Denken aufzufassen. Selbst das Motiv der Unabgeschlossenheit wird hier aus verschiedenen Gesichtspunkten reflektiert: Als Unabgeschlossenheit der Geschichte etwa oder in der Form der Zerstückelung, die typisch für die Allegorie ist. Die Selbstreflexion gehört zu den wichtigsten Zügen dieses faszinierenden Lebenswerks, das den eigenen Gegenstand der untergegangenen Epoche selbst in der eigenen Struktur widerspiegelt.0Da Benjamin sowohl als Literatur- und Kulturkritiker und auch als literarischer Autor tätig war, ist es angebracht, eine doppelte Perspektive in der Analyse dieser Summe gelten zu lassen und das Passagen-Werk als eine literatur- und kulturkritische Arbeit zu betrachten, die selbst als unvollendetes Kunstwerk aufzufassen ist. In diesem letzten Lebenswerk ist Benjamin tatsächlich zum Thema der unendlichen Kunstreflexion zurückgekehrt, dem er schon eine wichtige Studie über die Frühromantik gewidmet hatte. Allegorie und Ausdrucksthema werden in immer neuen Konstellationen kombiniert und bilden0die Physiognomie einer unheimlichen Moderne, aus deren Zügen das Porträt einer post-humanen Epoche zu erkennen ist