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Sachsen und Preußen

Nachbarn und Rivalen 1410–1871

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„So möge es in die Annalen eingehen: Die Preußen Soldatenkönige, die Saxa Kunstkönige“, fordert der sächsische Kurfürst im TV-Klassiker „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“. Das Bild des kriegerischen Preußen und des schöngeistigen Sachsen hält sich im kollektiven Gedächtnis bis heute. Unsere Vorstellung der gemeinsamen Vergangenheit ist vor allem von der Idee einer zwischenstaatlichen Rivalität geprägt, die dazu führte, dass sich beide Länder in den Kriegen der Neuzeit oft auf unterschiedlichen Seiten wiederfanden und die 1815 in die demütigende Teilung Sachsens mündete. Doch Preußen und Sachsen waren eben nicht nur Rivalen, sondern in erster Linie auch Nachbarn, die in einem stetigen wirtschaftlichen, politischen und künstlerischen Austausch standen und als lutherische Fürstentümer auf Reichsebene öfter mit- als gegeneinander arbeiten mussten. Die spannende und wechselreiche Beziehung zwischen beiden Ländern über beinahe ein halbes Jahrtausend möchte der vorliegende Band untersuchen. Im Stile einer vergleichenden Landesgeschichte zeigt er auf, wie der langsame Aufstieg Preußens zur europäischen Groß- und der Abstieg Sachsens zu einer deutschen Mittelmacht vonstattengingen, welche Faktoren diese Entwicklungen prägten, warum die Geschichte beider Länder so einzigartig ist und nicht nur im Sinne eines ständigen Gegensatzes begriffen werden darf.

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Sachsen und Preußen, Alexander Querengässer

Taal
Jaar van publicatie
2025
Bindwijze
(Paperback)
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Titel
Sachsen und Preußen
Ondertitel
Nachbarn und Rivalen 1410–1871
Taal
Duits
Uitgever
Thelem
Jaar van publicatie
2025
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
350
ISBN13
9783959088763
Reeks
Aantekening
„So möge es in die Annalen eingehen: Die Preußen Soldatenkönige, die Saxa Kunstkönige“, fordert der sächsische Kurfürst im TV-Klassiker „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“. Das Bild des kriegerischen Preußen und des schöngeistigen Sachsen hält sich im kollektiven Gedächtnis bis heute. Unsere Vorstellung der gemeinsamen Vergangenheit ist vor allem von der Idee einer zwischenstaatlichen Rivalität geprägt, die dazu führte, dass sich beide Länder in den Kriegen der Neuzeit oft auf unterschiedlichen Seiten wiederfanden und die 1815 in die demütigende Teilung Sachsens mündete. Doch Preußen und Sachsen waren eben nicht nur Rivalen, sondern in erster Linie auch Nachbarn, die in einem stetigen wirtschaftlichen, politischen und künstlerischen Austausch standen und als lutherische Fürstentümer auf Reichsebene öfter mit- als gegeneinander arbeiten mussten. Die spannende und wechselreiche Beziehung zwischen beiden Ländern über beinahe ein halbes Jahrtausend möchte der vorliegende Band untersuchen. Im Stile einer vergleichenden Landesgeschichte zeigt er auf, wie der langsame Aufstieg Preußens zur europäischen Groß- und der Abstieg Sachsens zu einer deutschen Mittelmacht vonstattengingen, welche Faktoren diese Entwicklungen prägten, warum die Geschichte beider Länder so einzigartig ist und nicht nur im Sinne eines ständigen Gegensatzes begriffen werden darf.