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Notate zur Mathematik

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Frankreich 1940: Der später weltberühmte Mathematiker André Weil sitzt im Gefängnis, die Todesstrafe droht. In diesen drei Monaten beginnt ein intensiver Briefwechsel mit seiner Schwester Simone Weil, einer der radikalsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Was zunächst als familiärer Austausch erscheint, wird zur Tiefenbohrung in die Grundlagen und Verstrickungen des modernen Denkens. André Weil arbeitet im Gefängnis unentwegt an zentralen Problemen der zeitgenössischen Mathematik. Simone Weil liest diese Arbeit als Symptom einer Zeit, die sich von der Wirklichkeit gelöst hat – durch Abstraktion, Technisierung und Kontrollstreben. Die Briefe zeigen zwei Geschwister in enger Verbundenheit und tiefem Missverständnis, im intellektuellen Ringen und existenziellen Scheitern. Sie sind zugleich ein außergewöhnliches Zeitdokument, ein Schlüssel zum Denken beider Weils und ein seltenes Zeugnis aus dem Inneren der modernen Mathematik. Und sie stellen eine Frage, die bis heute offen ist: Haben sich Simones Warnungen erfüllt, oder hat André recht behalten mit seinem Vertrauen in die universale Verbindungs- und Übersetzungskraft eines präzisen Denkens?

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Notate zur Mathematik, Mae Bengert

Taal
Jaar van publicatie
2026
Bindwijze
(Hardcover)
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Titel
Notate zur Mathematik
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2026
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
250
ISBN13
9783751821582
Reeks
Aantekening
Frankreich 1940: Der später weltberühmte Mathematiker André Weil sitzt im Gefängnis, die Todesstrafe droht. In diesen drei Monaten beginnt ein intensiver Briefwechsel mit seiner Schwester Simone Weil, einer der radikalsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Was zunächst als familiärer Austausch erscheint, wird zur Tiefenbohrung in die Grundlagen und Verstrickungen des modernen Denkens. André Weil arbeitet im Gefängnis unentwegt an zentralen Problemen der zeitgenössischen Mathematik. Simone Weil liest diese Arbeit als Symptom einer Zeit, die sich von der Wirklichkeit gelöst hat – durch Abstraktion, Technisierung und Kontrollstreben. Die Briefe zeigen zwei Geschwister in enger Verbundenheit und tiefem Missverständnis, im intellektuellen Ringen und existenziellen Scheitern. Sie sind zugleich ein außergewöhnliches Zeitdokument, ein Schlüssel zum Denken beider Weils und ein seltenes Zeugnis aus dem Inneren der modernen Mathematik. Und sie stellen eine Frage, die bis heute offen ist: Haben sich Simones Warnungen erfüllt, oder hat André recht behalten mit seinem Vertrauen in die universale Verbindungs- und Übersetzungskraft eines präzisen Denkens?