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Ausgehend vom Modell einer „pendelnden Lebensform“, etwa zwischen Buenos Aires und Osaka, oder Seoul und New York, oder Wien und Hiroshima, postuliert Leo Federmair interkontinentales (Lektüre-)Pendeln als Form einer transversalen Ästhetik. Im Visier hat er dabei den „Roman als Tummelplatz der Geschwätzigkeit“, quer durch die Weltliteratur von Cervantes, Goethe, Flaubert, Thomas Mann, Cortázar, Borges, Joyce, Bachmann, Bernhard bis hin zu den Romanciers der Gegenwart, mit denen der Autor als Übersetzer, Leser oder Kritiker in Verbindung steht. Statt Lingua franca entsteht bei der Lektüre ein Patchwork: Es muß nicht alles zusammenpassen, es braucht den Mut zur Lücke, zur Luftigkeit, weil: am Wichtigsten ist das, was fehlt, die Leerstellen, das Schweigen, die Abwesenheiten. Periphere Geschichten können womöglich interessanter, anziehender, erkenntnisreicher sein als der zentrale Einfall.
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Sisyphos auf dem Plateau, Federmair Leopold
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2026
- Bindwijze
- (Paperback)
Betaalmethoden
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- Titel
- Sisyphos auf dem Plateau
- Ondertitel
- Transversale Reisen durch romanhafte Welten
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Federmair Leopold
- Uitgever
- Klever Verlag
- Jaar van publicatie
- 2026
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 198
- ISBN13
- 9783991560296
- Reeks
- Tags
- Non-fictie, Sociale Wetenschappen, Over literatuur, Duitse literatuur, Verhalende Journalistiek, Literaire Critiek, Over wereldliteratuur
- Aantekening
- Ausgehend vom Modell einer „pendelnden Lebensform“, etwa zwischen Buenos Aires und Osaka, oder Seoul und New York, oder Wien und Hiroshima, postuliert Leo Federmair interkontinentales (Lektüre-)Pendeln als Form einer transversalen Ästhetik. Im Visier hat er dabei den „Roman als Tummelplatz der Geschwätzigkeit“, quer durch die Weltliteratur von Cervantes, Goethe, Flaubert, Thomas Mann, Cortázar, Borges, Joyce, Bachmann, Bernhard bis hin zu den Romanciers der Gegenwart, mit denen der Autor als Übersetzer, Leser oder Kritiker in Verbindung steht. Statt Lingua franca entsteht bei der Lektüre ein Patchwork: Es muß nicht alles zusammenpassen, es braucht den Mut zur Lücke, zur Luftigkeit, weil: am Wichtigsten ist das, was fehlt, die Leerstellen, das Schweigen, die Abwesenheiten. Periphere Geschichten können womöglich interessanter, anziehender, erkenntnisreicher sein als der zentrale Einfall.