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Die vorläufige Ordnung der Dinge

Essays Denkbilder Korrespondenzen

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Feier des Flüchtigen. Abenteuer des Möglichen. Innere Freiheit gewinnt man laut Rosemarie Zens in dem Denkraum, der sich zwischen Zugehörigkeit und Fremdheit erzeugen lässt. Deshalb lohnt es sich eine Verbindungslinie zu einem weiteren Dichter-Philosophen zu ziehen – zu dem amerikanischen Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson. In seinem Essay „Circles“ bietet er ein Denkbild für das Ende als Neuanfang, das die Gedankenwelt von Rosemarie Zens auf den Punkt bringt. Um jeden Kreis kann ein weiterer Kreis gezogen werden, unter jeder Tiefe öffnet sich eine weitere Tiefe. Weil es immer einen unbekannten, nicht analysierbaren Rückstand gibt, ist nichts sicher, außer das Leben, der Übergang, der belebende Geist, der einen antreibt … Sich nicht am Festgelegten, Gewohnten, Vertrauten zu orientieren, sondern sich auf das Abenteuer des Möglichen, des Flüchtigen einzulassen, ist die Losung, die sich in diesen Essays immer wieder findet. Das, was man zurückgewinnt, nachdem man eine Distanz eingenommen hat – sei es zu einem Ort, einer Lebenssituation, einem bewegenden Erlebnis oder einer geistigen Haltung – hat im Zuge der künstlerischen Formalisierung, im Zuge der Verdichtung, die sich aus diesem Abstand ergibt, eine emotionale und intellektuelle Wertsteigerung erhalten und wird als diese auch weiterhin erfahrbar sein. (Aus dem Nachwort: Prof. Dr. Elisabeth Bronfen, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, Zürich / New York 2026)

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Die vorläufige Ordnung der Dinge, Rosemarie Zens

Taal
Jaar van publicatie
2026
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Titel
Die vorläufige Ordnung der Dinge
Ondertitel
Essays Denkbilder Korrespondenzen
Taal
Duits
Uitgever
PalmArtPress
Jaar van publicatie
2026
Aantal pagina's
200
ISBN13
9783962582579
Reeks
Aantekening
Feier des Flüchtigen. Abenteuer des Möglichen. Innere Freiheit gewinnt man laut Rosemarie Zens in dem Denkraum, der sich zwischen Zugehörigkeit und Fremdheit erzeugen lässt. Deshalb lohnt es sich eine Verbindungslinie zu einem weiteren Dichter-Philosophen zu ziehen – zu dem amerikanischen Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson. In seinem Essay „Circles“ bietet er ein Denkbild für das Ende als Neuanfang, das die Gedankenwelt von Rosemarie Zens auf den Punkt bringt. Um jeden Kreis kann ein weiterer Kreis gezogen werden, unter jeder Tiefe öffnet sich eine weitere Tiefe. Weil es immer einen unbekannten, nicht analysierbaren Rückstand gibt, ist nichts sicher, außer das Leben, der Übergang, der belebende Geist, der einen antreibt … Sich nicht am Festgelegten, Gewohnten, Vertrauten zu orientieren, sondern sich auf das Abenteuer des Möglichen, des Flüchtigen einzulassen, ist die Losung, die sich in diesen Essays immer wieder findet. Das, was man zurückgewinnt, nachdem man eine Distanz eingenommen hat – sei es zu einem Ort, einer Lebenssituation, einem bewegenden Erlebnis oder einer geistigen Haltung – hat im Zuge der künstlerischen Formalisierung, im Zuge der Verdichtung, die sich aus diesem Abstand ergibt, eine emotionale und intellektuelle Wertsteigerung erhalten und wird als diese auch weiterhin erfahrbar sein. (Aus dem Nachwort: Prof. Dr. Elisabeth Bronfen, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, Zürich / New York 2026)