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Innviertler Bauernbua im Wandel der Zeit

im Wandel der Zeit. nach dem 2. Weltkrieg 1945 bis 1960 und weitere Lebenserinnerungen bis 2000

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... Anfang September hieß es: „Sepperl, du musst packen!“ Mama half mir dabei. Wäsche, Schuhe, Toilettsachen, auch Essbesteck mussten im Rucksack verstaut werden. Auch einen Becher Butter und ein Glas Marmelade fürs Frühstück gab Mama dazu. Sie selber hatte eine große Tasche mit meiner Bettwäsche und einigen Handtüchern gepackt. Einen Tag vor Schulbeginn gingen wir beide vollbepackt zur Bushaltestelle und warteten auf den Bus. Und dann fiel meiner Mutter auf, dass ich vor lauter Nervosität die Schultasche nicht mitgenommen hatte, und schon kam der Postbus angefahren. Ich war noch nie mit einem Bus gefahren, deshalb fuhr meine Mutter mit mir nach Braunau und lieferte mich im Knaben-Schülerheim, einer Holzbaracke in der Jahnstraße, ab. Natürlich schimpfte sie mich wegen der vergessenen Schultasche noch gehörig aus. Frau Hellstern, die Heimleiterin, erklärte mir freundlich die Hausordnung, lieb und streng zugleich, ich wäre lieber wieder mit nach Hause gefahren...

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Innviertler Bauernbua im Wandel der Zeit, Sepp Russinger

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Paperback)
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Titel
Innviertler Bauernbua im Wandel der Zeit
Ondertitel
im Wandel der Zeit. nach dem 2. Weltkrieg 1945 bis 1960 und weitere Lebenserinnerungen bis 2000
Taal
Duits
Uitgever
INNSALZ
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
241
ISBN10
3903154075
ISBN13
9783903154070
Reeks
Aantekening
... Anfang September hieß es: „Sepperl, du musst packen!“ Mama half mir dabei. Wäsche, Schuhe, Toilettsachen, auch Essbesteck mussten im Rucksack verstaut werden. Auch einen Becher Butter und ein Glas Marmelade fürs Frühstück gab Mama dazu. Sie selber hatte eine große Tasche mit meiner Bettwäsche und einigen Handtüchern gepackt. Einen Tag vor Schulbeginn gingen wir beide vollbepackt zur Bushaltestelle und warteten auf den Bus. Und dann fiel meiner Mutter auf, dass ich vor lauter Nervosität die Schultasche nicht mitgenommen hatte, und schon kam der Postbus angefahren. Ich war noch nie mit einem Bus gefahren, deshalb fuhr meine Mutter mit mir nach Braunau und lieferte mich im Knaben-Schülerheim, einer Holzbaracke in der Jahnstraße, ab. Natürlich schimpfte sie mich wegen der vergessenen Schultasche noch gehörig aus. Frau Hellstern, die Heimleiterin, erklärte mir freundlich die Hausordnung, lieb und streng zugleich, ich wäre lieber wieder mit nach Hause gefahren...