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Theodor Wolff

Ein Leben mit der Zeitung

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Als Frankreich-Korrespondent des „Berliner Tageblatts“ lernte Theodor Wolff (1868–1943) den Parlamentarismus schätzen. Den Kampf gegen Chauvinismus und Antisemitismus und für eine entschiedene Parlamentarisierung setzte er 1906 als Chefredakteur in Berlin fort. Deutschnationale schimpften den Liberalen „Französling“, Antisemiten verfolgten den Juden hasserfüllt, und Freikorps setzten ihn auf ihre Todesliste. Das NS-Regime verbrannte seine Bücher und zwang ihn ins französische Exil, doch es bewahrte ihn nicht vor dem Tod durch die Gestapo. Nach 1945 ehrten ihn Deutschland und Frankreich. Seit fünf Jahrzehnten zeichnet der Bundesverband der deutschen Zeitungsverleger jährlich hervorragende Journalisten mit dem renommierten „Theodor-Wolff-Preis“ aus. Das biographische Porträt und ein dokumentarischer Anhang werten den privaten Nachlass, Zeitungsartikel und Bücher, Manuskripte, Briefe und Fotografien aus. Für diese überarbeitete und erheblich erweiterte Neuausgabe des 2000 erstmals erschienenen Buches gelang es, neue Quellen zu erschließen und die Kenntnis über die journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeiten Wolffs deutlich zu erweitern.

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Theodor Wolff, Bernd Sösemann

Taal
Jaar van publicatie
2012
Bindwijze
(Hardcover)
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Titel
Theodor Wolff
Ondertitel
Ein Leben mit der Zeitung
Taal
Duits
Uitgever
Steiner
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
304
ISBN10
3515101748
ISBN13
9783515101745
Reeks
Aantekening
Als Frankreich-Korrespondent des „Berliner Tageblatts“ lernte Theodor Wolff (1868–1943) den Parlamentarismus schätzen. Den Kampf gegen Chauvinismus und Antisemitismus und für eine entschiedene Parlamentarisierung setzte er 1906 als Chefredakteur in Berlin fort. Deutschnationale schimpften den Liberalen „Französling“, Antisemiten verfolgten den Juden hasserfüllt, und Freikorps setzten ihn auf ihre Todesliste. Das NS-Regime verbrannte seine Bücher und zwang ihn ins französische Exil, doch es bewahrte ihn nicht vor dem Tod durch die Gestapo. Nach 1945 ehrten ihn Deutschland und Frankreich. Seit fünf Jahrzehnten zeichnet der Bundesverband der deutschen Zeitungsverleger jährlich hervorragende Journalisten mit dem renommierten „Theodor-Wolff-Preis“ aus. Das biographische Porträt und ein dokumentarischer Anhang werten den privaten Nachlass, Zeitungsartikel und Bücher, Manuskripte, Briefe und Fotografien aus. Für diese überarbeitete und erheblich erweiterte Neuausgabe des 2000 erstmals erschienenen Buches gelang es, neue Quellen zu erschließen und die Kenntnis über die journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeiten Wolffs deutlich zu erweitern.