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Peer Zumbansen

    Ordnungsmuster im modernen Wohlfahrtsstaat
    Zwangsarbeit im Dritten Reich
    • Zwangsarbeit im Dritten Reich

      • 428bladzijden
      • 15 uur lezen

      Hervorgegangen aus einer internationalen Seminartagung und ergänzt durch Beiträge aus der jetzigen zeithistorischen Perspektive und der Entschädigungspraxis im Rahmen der Stiftung ‘Erinnerung, Verantwortung, Zukunft’ behandelt der Band die Geschichte und Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit. Obwohl bereits vor Kriegsende vielen bewusst war, dass Staat und Unternehmen für die von ihnen begangenen Verbrechen eine Entschädigung würden leisten müssen, gab es für die meisten Opfer nie einen umfassenden finanziellen Ausgleich oder eine rechtliche Anerkennung der mit dem Arbeitseinsatz verbundenen Verbrechen. Trotz der Anprangerung in Nürnberg fielen die Entschädigungsansprüche einer dem Wiederaufbau Deutschlands verpflichteten Politik, Verdrängung und Leugnung zum Opfer. Nach jahrzehntelanger Weigerung zur Anerkennung rechtlicher Verantwortung für den Zwangsarbeitereinsatz kam es 1999/2000 zur Stiftungsgründung für die begrenzte Entschädigung der noch lebenden Opfer oder ihrer Angehörigen. Die Autoren behandeln die Formen des Arbeitseinsatzes, die Nachkriegsvölkerrechtspraxis und -gesetzgebung, die Klagen vor deutschen und U. S-Gerichten und die Stiftungsgründung und Entschädigungspraxis seit August 2000. Der Herausgeber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsrecht der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankurt am Main.

      Zwangsarbeit im Dritten Reich
    • "Wie wird der Staat der Zukunft aussehen? Angesichts der Öffnung des Nationalstaates gegenüber Europäisierungs- und Globalisierungsprozessen und des Umbaus des Wohlfahrtsstaates stellen sich weitreichende Fragen nach einer angemessenen Reformulierung des rechtstheoretischen Instrumentariums. Die Formel "Staat und Gesellschaft" prägt dabei in besonderer Weise die Auseinandersetzung über das richtige Maß staatlicher Steuerung und gesellschaftlicher Selbstregulierung und bedingt die Möglichkeiten der Fortentwicklung hergebrachter Modelle. Die Thematisierung der Begriffe Staat, Gesellschaft und Vertrag als Elemente einer Erinnerungssemantik macht die in ihrem Wirkungsbereich bisher gemachten Lernerfahrungen kenntlich. Vor diesem Hintergrund setzt der Verfasser Entwicklungen in der Verwaltungswissenschaft mit solchen in der Privatrechtstheorie in Beziehung und skizziert so Perspektiven einer vergangenheitsbewußten und zugleich zukunftsoffenen lernfähigen Rechtstheorie." -- Verlag.

      Ordnungsmuster im modernen Wohlfahrtsstaat