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Jens Friebe

    52 Wochenenden
    52 Wochenenden: kritische Ausgabe
    • 52 Wochenenden: kritische Ausgabe

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      Jens Friebes „52 Wochenenden“ ist erstmals im Jahr 2007 erschienen. Es geht darin ums Ausgehen und Rumstehen, um Drogen und Leben, um Ernst und Unernst. Der Roman eines Feierjahres wurde von der FAZ begeistert gefeiert: „So nah hier alles – wie immer bei gutem Pop – an allseits bekannten Alltäglichkeiten ist und diese präzise und pointiert abbildet, so sehr spinnt Friebe im nächsten Moment völlig unspektakuläre Begebenheiten ins Absurde oder ergeht sich in literarischen Persiflagen und purer Sciencefiction. Der Muff dröger Authentizität, das Nacherzählen langweiliger Schlafsackgeschichten und Drogenerfahrungen, wie man es aus Lesereise-Tagebüchern sonst kennt, wird somit beinah vollkommen vermieden.“ Die Erstausgabe war bald vergriffen. Zeit für eine „Kritische Ausgabe“! Die Germanistin Jelenia Gora hat Friebes Wochenendnotate ergänzt und, wo es nötig war, korrigiert. Sie bietet schließlich noch einen editorischen Apparat an, in dem sich Vorstudien und Briefe finden. Kurz – das tolle Buch ist noch unterhaltsamer geworden! Mit Beiträgen von Linus Volkmann und Dietmar Dath.

      52 Wochenenden: kritische Ausgabe
      3,7
    • Ein Mann zieht durch die Nacht – mal in Berlin, mal anderswo. Immer wenn es am schönsten wird, hört die Woche auf. 52 Wochenenden lang überspringt Jens Friebe den Rest und beschreibt, wo es ihn von Freitag bis Sonntag hinzieht. Als Musiker gehört er zu den Erben von Rio Reiser und wird von der 'Zeit' als 'Berliner Popstar aus Lüdenscheid' bezeichnet. Friebe hat bereits mehrere Schallplatten veröffentlicht, doch die nächste wird erst 2007 erscheinen. Ein Jahr voller Erlebnisse muss gefüllt werden: Besuche in einem linken Jugendzentrum, Auftritte, Lesungen und viele Möglichkeiten, ein Wochenende würdevoll zu verbringen. Kunstausstellungen mit Musikeinlagen, der Besuch von Köln und die Erinnerung an alte Zeiten im Studio 672 stehen auf dem Programm. Zu Beginn des Jahres begleitet Friebe die Band Britta auf Tour, reist mit seiner Schwester nach Tokio und springt gelegentlich als Gastmusiker ein. Er besucht unzählige Partys, Konzerte und Feierlichkeiten und sammelt Eindrücke, die in diesem Tagebuchroman festgehalten sind. Der Text ist essayistisch und poetisch und schildert die Subkultur nicht aus einer generalisierenden Perspektive, sondern liebevoll von innen. Die Veteranen und unbesungenen Sterne dieser Szene werden gewürdigt und kommen zu Wort.

      52 Wochenenden
      3,7