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Christa Karner

    Lernberatung statt Beurteilung
    "Mein" Kompetenzprofil
    • "Mein" Kompetenzprofil

      Eine Forschungsreise in die eigene Kompetenzlandschaft

      Der Lehrberuf weist ein äußerst vielseitiges Anforderungsprofil auf und erfordert ein breites Spektrum an Kompetenzen. In diesem Buch wird auf die wesentlichen Kompetenzen und deren gezielte Selbsteinschätzung eingegangen. Ein unterstützendes Instrument, das „Kompetenzprofil“, wird vorgestellt, welches die zentral erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Lehrpersonen strukturiert darstellt. Dies ermöglicht eine bewusste Einschätzung des eigenen beruflichen Könnens, das Sichtbarmachen individueller Stärken und Herausforderungen sowie deren klare Dokumentation. Wenn diese Selbsteinschätzung durch eine Fremdeinschätzung ergänzt wird und in Dialogform reflektiert sowie vertieft bearbeitet wird, können wertvolle Ansätze für eine individuelle und vertiefende Kompetenzweiterentwicklung in der Profession entstehen. Die Autorin unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz in den Bereichen Humanwissenschaften und Schulpraktische Studien. Ihre Qualifikationen umfassen das Lehramt für Volksschulen und Sonderschulen, Studien in Erziehungswissenschaften und Geisteswissenschaften sowie Zertifizierungen in Schulentwicklungsberatung und Qualitätsmanagement.

      "Mein" Kompetenzprofil
    • Die grundlegende Idee dieses Buches ist, die Beurteilung von Lehramtsstudierenden in der Schulpraxis zu verändern und weiterzuentwickeln. Im Fokus steht die Auffassung, dass Beurteilen als kontinuierlicher Prozess und integraler Bestandteil des Lernens betrachtet wird, anstatt als einmaliges Ereignis im Studiensemester. Dieser Prozess soll die traditionelle Notengebung durch kontinuierliches Feedback aus verschiedenen Quellen ersetzen. Zudem wird eine verstärkte Selbstbeurteilung der Studierenden gefordert, um deren Lernprozesse in Bezug auf erforderliche Kompetenzen zu intensivieren. Die praktische Ausbildung von Grundschullehrern wird aus den Perspektiven des Konstruktivismus, der Pädagogik sowie der Arbeits- und Motivationspsychologie betrachtet. Die wissenschaftliche Fundierung erfolgt durch qualitative Methoden der Aktionsforschung sowie quantitative Erhebungen, die statistische Analysen schriftlicher Befragungen einschließen. Die Kombination dieser Methoden ermöglicht es, subjektive Erfahrungen durch statistische Ergebnisse zu untermauern. Aufgrund der Einzigartigkeit und Komplexität verschiedener Unterrichtssituationen ist eine starre Regulierung von Handlungsrichtlinien für Studierende nicht möglich. Stattdessen wird der Aufbau der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung der eigenen Unterrichtsqualität als zielführend für den Kompetenzerwerb angesehen. Studierende sollen durch geeignete Instrumente von Lehrenden angeleitet we

      Lernberatung statt Beurteilung