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Florian Kragl

    Elia Levita Bachur: Bovo dʼAntona
    Lanzelet
    Die Krone. Unter Mitarbeit Von Alfred Ebenbauer Ins Neuhochdeutsche
    • 1507/8 schreibt Elia Levita Bachur, der große humanistische Hebräischgelehrte, wahrscheinlich in Padua als noch junger Mann ein Stanzenepos in altjiddischer Sprache: den ›Bovo dʼAntona‹. Die kühne Mixtur aus Heldenepos und Ritterroman rund um das Liebespaar Bovo und Druseiane erinnert mit ihrem flotten Handlungsreichtum an Abenteuerromane. Der lakonisch-ironische Ton aber ist typisch renaissancehaft – ein einzigartiges Zeugnis jüdischer Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit, zugleich Urszene der jiddischen epischen Dichtung. Hier erscheint dieser frühe Höhepunkt europäischer Literatur erstmals in deutscher Übertragung, die nicht nur philologisch den Inhalt des Gedichts transportiert, sondern auch dessen poetische ›Stimmung‹ greifbar macht.

      Elia Levita Bachur: Bovo dʼAntona2023
    • Lanzelet

      Text – Übersetzung – Kommentar. Studienausgabe

      • 663bladzijden
      • 24 uur lezen

      Der Lanzelet des Ulrich von Zatzikhoven ist ein rätselhaftes Stück Artusliteratur. Entstanden wohl bald nach 1194, ist er nach dem Erec Hartmanns von Aue der zweite deutsche Artusroman. Seine verlorene altfranzösische Vorlage jedoch könnte Exponent einer vor oder neben Chrétiens Romanen existierenden, kaum greifbaren Artustradition gewesen sein. Das macht den Lanzelet zu einem Schlüsseltext, was die Frühgeschichte des hochmittelalterlichen Artusromans angeht. Doch auch in seiner faszinierenden, manchmal auch irritierenden, oft geradezu lakonischen poetischen und narrativen Faktur ist der lange unterschätzte Text inzwischen zu einem zentralen Gegenstand der Artusforschung, auch im akademischen Unterricht, avanciert. Die Studienausgabe präsentiert den Text und die Übersetzung der ‚großen‘ Neuausgabe. Begleitet wird sie von einer Einführung zum Text, einem auf sachkundliche Hinweise und auf das Aufzeigen von Interpretationsproblemen reduzierten Stellenkommentar, einem Namenregister und einer Auswahlbibliographie. Die Ausgabe wendet sich primär an Studierende und Lehrende der germanistischen Mediävistik, jedoch auch diverser Nachbardisziplinen (Romanistik, Keltologie), und schließlich generell an Freunde der arthurischen Literatur.

      Lanzelet2013
      3,0
    • Die Krone Heinrichs von dem Türlin, einst als epigonal und moralisch anstößig abgetan, wird heute als komplexer und poetischer Artusroman geschätzt. Der Band bietet eine neuhochdeutsche Übersetzung des Textes und richtet sich an Studierende sowie ein breiteres Publikum, ergänzt durch ein Nachwort und eine Auswahlbibliographie.

      Die Krone. Unter Mitarbeit Von Alfred Ebenbauer Ins Neuhochdeutsche2012
      3,5