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Heinz Knobloch

    3 maart 1926 – 24 juli 2003
    Heinz Knobloch
    Der arme Epstein
    Nase im Wind
    Berliner Feuilleton
    Mit beiden Augen. Mein Leben zwischen den Zeilen.
    Herr Moses in Berlin
    Geisterbahnhöfe
    • Eine Berliner Kindheit

      • 204bladzijden
      • 8 uur lezen

      Er wird geschätzt als „literarischer Flaneur“ und exzellenter Kenner der Berliner Geschichte, der so kenntnisreich und unterhaltsam über diese Stadt zu erzählen weiß wie kaum ein anderer – Heinz Knobloch. Doch wie so viele, die Berlin geistig geprägt haben, ist Knobloch ein Zugezogener. Auf die Welt kam er 1926 in Dresden. Und dort wäre er am liebsten auch geblieben, damals. Doch die Arbeitslosigkeit seines Vaters machte den Umzug in die Reichshautstadt nötig. So wird der Junge mit neun Jahren in eine Stadt verpflanzt, die ihm in vielem fremd und unheimlich ist. Mit Wärme und Liebe zum charakteristischen Detail erzählt der Autor über diese Zeit – über die Eltern und die Schule, über das NS-Regime und jüdische Mitbürger, über Tanzstunde und Lesefreuden und darüber, „wie der Krieg begint“ …

      Eine Berliner Kindheit1999
    • Heinz Knobloch, langjähriger Redakteur bei der Wochenpost, erzählt von seiner Kindheit in Dresden und seiner Jugend im Krieg. Er läßt noch einmal die besondere Atmosphäre Dresdens lebendig werden, einer Stadt der europäischen Hochkultur und der kleinen Leute, der feudalen Lebensweise und der leckeren Eierschnecken. 1935, Knobloch ist gerade neun Jahre alt, muß er das alte, 'heile' Dresden verlassen und zieht nach Berlin, wo eine Reihe ziviler Abenteuer auf ihn warten. Als der Krieg begann und er sich weigerte 'Hitler zum Geburtstag' geschenkt zu werden, wird ihm bald gesagt, daß auch er sich 'noch so manchen Wind um die Nase wehen lassen müsse'. Trotz aller Abneigung kann er sich dem Militär nicht entziehen, desertiert aber bald und gerät in amerikanische Gefangenschaft. Als genau beobachtender Zeitgenosse zeichnet Knobloch seinen Weg von Dresden nach Tennessee in eindringlichen Geschichten nach, die persönliche Erfahrungen ebenso widerspiegeln wie historische Einsichten.

      Mit beiden Augen1999
      3,0
    • Ein Buch, auf das viele lange gewartet haben. Knoblochs Erinnerungen an sein Leben zwischen den Zeilen als Feuilletonist der Wochenpost, als Autor vielbeachteter Bücher: Er erzählt von großen und kleinen Ereignissen, von den Kapriolen der Geschichte, von Zensur, Zumutungen und listigen Auswegen, aber auch von dem Glück, immer wieder gebraucht zu werden. Mit beiden Augen: das heißt nicht einäugig, nicht einseitig schreiben. Es heißt auch: das scheinbar Nebensächliche wahrnehmen, das Unbequeme, Widersprüchliche. Es geht um den 17. Juni 1953, den Mauerbau, die Aufstände in Ungarn oder in Prag und das Jahr 1989. Es geht um persönlichen Anstand, um Hoffnungen und Zweifel; um die Entdeckung von Menschen und Biographien: Moses Mendelssohn, Mathilde Jacob, Victor Auburtin oder Paul Levi.

      Mit beiden Augen. Mein Leben zwischen den Zeilen.1997
      4,0
    • Die Suppenlina

      • 216bladzijden
      • 8 uur lezen

      Lina Morgenstern, die äSuppenlinaä, gründete Mitte des 19. Jahrhunderts einen Kinderschutzverein und die Berliner Volksküchen, arbeitete im Lazarett und leitete die äDeutsche Hausfrauenzeitungä. Ein beeindruckendes, von sozialem Engagement geprägtes Leben

      Die Suppenlina1997
    • Jüdisches Leben in Berlin war in den zwanziger Jahren allgegenwärtig, von großen Synagogen bis zu kleinen Betstuben, von Wohnorten prominenter jüdischer Berliner bis zu Fabriken, Theatern und Ateliers. Auch in den Randbezirken und Vororten zeugen zahlreiche Stätten von diesem Wirken. Viele dieser Orte, die den Zerstörungen der Nationalsozialisten entkamen, wurden in den fünfziger und sechziger Jahren abgerissen, sowohl in Ost- als auch in Westberlin. Oft sind heute keine Spuren mehr erkennbar, doch manchmal finden sich Gedenktafeln, die an die einstigen Bewohner erinnern. Diese werden von den Autoren mit zusätzlichen Informationen ergänzt. Ulrich Eckhardt, Andreas Nachama und die Fotografin Elke Nord haben über 800 Orte besucht, die jüdisches Leben in Berlin dokumentieren. Ihre Erzählungen in Wort und Bild beleuchten die Geschichte der Abwesenden und das heutige jüdische Leben. Die Stadterkundungen werden durch Feuilletons von Heinz Knobloch ergänzt, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Dieses aktualisierte Werk bietet einen umfassenden Einblick in das jüdische Leben in Berlin, fungiert als Lesebuch, Stadtführer und Nachschlagewerk mit 30 Rundgängen, fast 360 Ortsbeschreibungen und 14 Essays von Heinz Knobloch sowie über 400 Abbildungen.

      Jüdische Orte in Berlin1996
      3,0
    • Berlins alte Mitte

      • 240bladzijden
      • 9 uur lezen

      Auf unnachahmliche Weise, ernst und vergnüglich, lässt Heinz Knobloch in Geschichten und Fundstücken die historische Mitte Berlins lebendig werden. Ausgangspunkt seiner unterhaltsamen Erkundungsgänge ist der Lustgarten. Einst Küchen- und Ziergarten, später Exerzierplatz, Weihnachtsmarkt und Ort für allerlei Kundgebungen, überlebte er Herren und Huren, Dombesucher und Schausteller, Soldaten und Staatsgäste. Auf seinen Spaziergängen wird der Autor begleitet von der Königin Luise, der musikalischen Prinzessin Amalia, dem Großen Kurfürsten, Heinrich Heine, Moses Mendelssohn, Kurt Tucholsky und vielen, vielen mehr …

      Berlins alte Mitte1996
    • „Sind Ihre Tomaten diesmal auch verregnet? Haben Sie von dem Rezept eines englischen Pfarrers gelesen, um Rosen zu unerhörter Pracht zu Unter die Wurzeln eine Katze geben! Kaufen Sie immer mehr Samen, als Ihr Garten fassen kann?“So fragt Heinz Knobloch im Vorwort zu seinen Feuilletons eines Gartenfreundes. Der Garten ist ja nicht nur eine Gelegenheit, Obst und Gemüse anzubauen, sondern im Gartenleben spiegelt sich unsere Existenz. Monat für Monat erzählt nun Heinz Knobloch, langjähriger Gartenfreund und einer der besten deutschen Feuilletonisten der Gegenwart von Lust und Liebe, Leiden und Freuden hinterm Gartenzaun. Aber man findet hier nicht nur nachdenklich-heitere Reflexionen zum Thema, sondern auch ganz praktische Hinweise und Beobachtungen – ein Gartenbuch für Liebhaber und solche, die es werden wollen.*Heinz Knobloch ist einer, der Geschichten erzählt, dabei eigentlich immer vom Thema abschweift und gerade deswegen Momente und Aussichten vermittelt, die man allein wahrscheinlich übersehen hätte. Ein Geschichtslehrer im besten Sinne.Staudengärtnermeister Uwe Peglow

      Gartenlust & Gartenliebe1996
    • Fast jeder Berlin-Besucher kennt es, das beklemmende Gefühl beim Durchfahren der verfallenen und nur matt erleuchteten Bahnhöfe unter Ost-Berlin, auf denen die West-Bahnen niemals halten durften. Hin und wieder tauchten aus dem Halbdunkel geisterhaft wirkende Schemen auf, Grenzsoldaten der DDR. Sonst rieselte der Putz, schien die Zeit stehengeblieben. Von 1961 bis 1989 war dies eine verbotene Zone, heute ist fast alles renoviert. Der Alltag pulsiert. Thomas Wenzel und Michael Richter nutzten unmittelbar nach Maueröffnung die Gelegenheit, in die Unterwelt hinabzusteigen und die in der Geschichte einzigartige Situation in Interviews und Fotos festzuhalten. Heinz Knobloch verband dies mit seinen Erkundungen und Erinnerungen, die dem vielfältigen Wandel im städtischen Umfeld nachspüren.

      Geisterbahnhöfe1992
      4,5
    • Schlemihls Garten

      Geschichten. Und Feuilletons von der Seite 22

      Enth. u.a.: Neun Tage vor meiner ersten Nierenkolik. Schlemihls Garten

      Schlemihls Garten1989
    • Herr Moses in Berlin

      Ein Menschenfreund in Preussen. Das Leben des Moses Mendelssohn

      • 395bladzijden
      • 14 uur lezen
      Herr Moses in Berlin1987
    • Moses Mendelssohn (1729-1786), jüdischer Aufklärer, Philosoph und Schriftsteller, hat wie kein anderer das deutsche Judentum im 18. und 19. Jahrhundert geprägt. Mit seiner Übersetzung des Alten Testaments aus dem Hebräischen ins Deutsche leistete er einen wichtigen Beitrag zur Integration der Juden in die deutsche Gesellschaft. Als Prediger der Toleranz errang „Herr Moses“, wie Lessing und Nicolai ihn respektvoll nannten, europäischen Ruhm. Das philosophische Werk wie auch das beeindruckende Leben des Moses Mendelssohn hat der Publizist Heinz Knobloch mit seinem wichtigsten Werk vor dem Vergessen bewahrt. „Herr Moses in Berlin“, erstmals 1979 erschienen, ist eine faktenreiche und zugleich erzählerisch ungemein dichte Lebensdarstellung, die unterschiedliche Genres von der Biographie bis zur Streitschrift in sich vereint.

      Herr Moses in Berlin1985
      4,5
    • Vtipně napsaná kniha o spánku. Vše co jste o spánku chtěli vědět a báli jste se zeptat.

      Vše o spánku1975