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Walter Nieß

    Wilderei im Büdinger Wald
    Die Marienkirche in Büdingen gestern und heute
    Büdingens keltische Wurzeln und Der Junkernhof - Brutstätte des Hexenwahns
    Die Herrgottskapelle vor Büdingen
    Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen
    Romanische Steinmetzzeichen
    • 2017

      Die erweiterte Neuauflage der „Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen“ von Dr. Walter Nieß bleibt auch 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung von großer Bedeutung für die Aufarbeitung der Büdinger Geschichte. Dieses Standardwerk über eine der dunkelsten Epochen der Grafschaft war lange vergriffen und erscheint nun überarbeitet und erweitert. Dr. Nieß analysiert anhand von Originaldokumenten die Hexenverfolgungen im 16. und 17. Jahrhundert und schildert detailliert die Prozessverläufe sowie die Absurdität der Anklagen. In 170 Jahren gab es sechs Verfolgungsphasen mit Hunderten von Opfern, wobei das Zusammenspiel von geistlicher und weltlicher Macht deutlich wird. Strenge Kirchenordnungen und aufwühlende Predigten trugen ebenso zur Verfolgung bei wie die Rolle der Grafen und Beamten. Besonders hervorgehoben wird der Amtmann Hartlieb, der als besessener Hexenjäger immer neue Opfer fand. Die Bevölkerung, auf der Suche nach Sündenböcken, zerfleischte sich selbst und erklärte Nachbarn und Familienmitglieder zu Hexen. Die erweiterte Auflage bietet einen umfassenden Einblick in die Ursachen und Motive der Verfolgung von über 500 Menschen in der Grafschaft Büdingen und enthält eine detaillierte Auflistung der Opfer in den einzelnen Ortschaften der Ysenburger Territorien.

      Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen
    • 2009

      Der Büdinger Heimat- und Geschichtsforscher Dr. Walter Nieß untersucht in seiner neuesten Veröffentlichung das Schicksal der Herrgottskapelle vor Büdingen, die bis heute ein Zentrum mystischer Betrachtungen ist. Die nahegelegenen Frau-Holle-Sagen sind mit verschiedenen Wasserstellen, Bäumen und Felsbrocken verbunden. Der Herrgottsborn, bekannt als „Gesundbrunnen“, hat seinen Ursprung im Grundwasser des Seementals und ist seit Urzeiten für seine mineralischen Eigenschaften geschätzt. Die genauen Umstände der Gründung der Corporis-Christi-Kapelle sind unklar, erste schriftliche Nachweise stammen aus dem Jahr 1376, doch es gibt Hinweise auf eine frühere Existenz. 1520 begann Amalia Gräfin von Rieneck mit dem Bau eines Badehauses am Gesundbrunnen. Mit der Reformation 1543 wurden Kirchenschmuck und der Altar der Sebastians-Bruderschaft veräußert, wobei die Holzfiguren erhalten blieben. Diese tauchten erst im 19. Jahrhundert wieder auf. Die Kirche wurde ab 1565 abgebrochen, während das Badehaus ab 1573 wiederbelebt wurde. Reste der Kapelle wurden 1950 zufällig entdeckt. Nieß veröffentlicht auch Protokolle und Zeichnungen seines Vaters zur Grabung, bei der Gräber und interessante Gegenstände gefunden wurden. Besonders beleuchtet er einen Bauteil, der als Entwässerungskanal gedeutet wurde, und beschreibt die Mythologie der Durchkriechtunnel. Das Buch dient als Arbeitshilfe für zukünftige archäologische Grabungen, die möglicherweise ne

      Die Herrgottskapelle vor Büdingen
    • 2008

      Die mittelalterliche Geschichte Büdingens wird oft mit der Remigiuskirche von 1047 verknüpft, die als erster Nachweis der Besiedlung gilt. Der Fund des „Keltenfürsten“ östlich von Altenstadt hat die Region in den Fokus keltischer Siedlungsforschung gerückt. Fürsten siedeln selten allein, und der Kreischborn in Büdingen könnte Teil eines größeren Siedlungszusammenhangs gewesen sein. Der Brunnen ist von Mythen umgeben und spielt eine zentrale Rolle bei der Entdeckung eines bedeutenden Fundes: ein Gürtelglied aus der Latene-Kultur, das Büdingen um 1000 Jahre älter macht. Dr. Walter Nieß stellt diesen Fund und seine keltischen Ursprünge in der neuen Veröffentlichung der Geschichtswerkstatt Büdingen vor. Die mystische Bedeutung von Brunnen bei den Kelten wirft Fragen zur Herkunft des Kettenglieds und seiner Trägerin auf. Östlich der Remigiuskirche liegt der Junkernhof, bekannt als landwirtschaftlicher Betrieb bis 1972. Im 17. Jahrhundert war er Sitz des brutalen Verfolgers J. J. Hartlieb. Der „Fall Diel Bröll“ verbindet die keltischen Wurzeln mit der Hexenverfolgung, die zwischen 1628 und 1632 stattfand. Die Verhöre vermischten christlichen Glauben mit heidnischen Elementen und führten zu einer Hexenpsychose in Büdingen. In den Jahren 1633/34 kam es zur umfangreichsten Hexenverfolgung in der Wetterau, die einen traurigen Rekord des Hexenwahns aufstellte.

      Büdingens keltische Wurzeln und Der Junkernhof - Brutstätte des Hexenwahns
    • 2007
    • 2007

      Dr. Walter Nieß, ein geschätzter Lokalhistoriker, hat umfassendes Material zur Büdinger Stadtentwicklung zusammengetragen und bietet eine detaillierte Übersicht über das einzigartige Erbe der Baukultur. Die Schlossgasse, die zum Haupteingang des Schlosses führt, beherbergt über 20 bedeutende Fachwerk- und Steinbauten, darunter der Luckische Hof, der für sich allein schon sehenswert ist. In der Gesamtheit dieser Straße, mit dem imposanten Marstall, wird die Schönheit der Einzelgebäude noch eindrucksvoller. Vor über einem halben Jahrhundert sammelte Peter Nieß, zusammen mit Architekt Siegfried Lindner, alle verfügbaren Informationen, um die historischen Gebäude systematisch zu erfassen. Diese Dokumentation, die Fotos, Raumvermessungen und Zeitzeugenberichte umfasst, war bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Walter Nieß baut auf den Arbeiten seines Vaters auf und beschreibt die wechselvolle Geschichte der Schlossgasse, einschließlich der Glanzlichter wie dem Luckischen Hof und dem Haus Rothenberger. Die Monografie beleuchtet auch den Einfluss der Büdinger Burgmannen auf die Stadtentwicklung und die gesellschaftliche Stellung der Familien Lauter, Büches und Reiprecht. Der dritte Teil behandelt die Entwicklungsstufen der historischen Bausubstanz, ergänzt durch Erklärungen architektonischer Fachbegriffe. 11 Fotos und 129 Zeichnungen illustrieren den Text, der über 500 Jahre Häusergeschichte aufblättert und fundierte Kenntnisse

      Büdinger Häuserbuch
    • 2006

      Die Ronneburg entwickelte sich von einer Holzburg zu einem Renaissance-Schloss, und Dr. Walter Nieß beleuchtet in seinem neuen Werk den Wandel und die damit verbundenen Personen. Die Abhandlung beschreibt die Transformation von einer keltischen Fliehburg zu einer Straßenwachstation des Erzbistums Mainz, weiter zur Vasallenburg und schließlich zum Renaissance-Schloss. Der Beginn dieser architektonischen Umgestaltung fällt in die Zeit von Graf Anton von Ysenburg-Büdingen-Ronneburg, unter dessen Einfluss und dem seiner Söhne die neuen Bauideen Gestalt annahmen. Zwei Schwiegertöchter aus dem Elsaß spielten eine bedeutende Rolle, während die eigentlichen Steinmetzarbeiten von Meisterhand ausgeführt wurden. Nieß stellt die baulichen Vorbilder vor, wie das Kurmainzische Schloss Höchst, und thematisiert die Herausforderungen, die die Renaissance-Architektur aufgrund des kühleren Klimas mit sich brachte. Diese klimatischen Bedingungen führten zu Problemen, die das Leben der Bewohner beeinflussten, was durch anschauliche Belege dokumentiert wird. Auch die finanziellen Aspekte der Baumaßnahmen und des Lebensstils des Grafen Heinrich und seiner Gemahlin werden thematisiert. Der Lebenslauf von Graf Heinrich von Isenburg-Ronneburg bietet Einblicke in politische Zusammenhänge und die Geschichte der Ysenburger als Teil der deutschen Machtpolitik. Abschließend behandelt Nieß die Generationsfolge der Grafen von Isenburg und die Konflikte zwisch

      Die Ronneburg
    • 2006

      Die Geschichte der Burg Spielberg ist eng mit der Region des südlichen Vogelsberges verknüpft. Die gedankliche Rekonstruktion der Burg bringt ein Stück Vergangenheit zurück und bietet Einblicke in die Waldgeschichte des Büdinger Landes sowie die sozialen Strukturen der Bevölkerung. Walter Nieß lässt in seiner neuen Veröffentlichung die ehemalige Wehranlage durch historische Detailarbeit aus Waldakten und Rechnungsbüchern wieder auferstehen. Zudem beleuchtet er mythologische Hinweise, die im ausgehenden Mittelalter neben dem Christentum in der Gesellschaft Bestand hatten. Die Siedlung begann als Forsthube, dem Sitz eines reitenden Försters des Büdinger Waldes. Dieser Wald war verwaltungstechnisch in vier Ämter aufgeteilt, wobei das Oberamt im Raum Spielberg lag. In jedem Amt waren drei Förster für Aufsicht und Verwaltung zuständig. Die Waldteilung der Söhne des Grafen Ludwig II. führte zur Aufteilung des Büdinger Waldes, wobei Spielberg an Graf Anton von Isenburg-Büdingen fiel. Fragen zur Entstehung des Siedlungskerns und zur Besonderheit der Urkundenführung in Spielberg werden behandelt. Nieß wertete bislang unbekannte Urkunden aus und schafft so eine Darstellung von Lokal- und Landschaftsgeschichte, die die vielfältigen Herrschaftsbeziehungen und baulichen Maßnahmen lebendig werden lässt.

      Spielberg
    • 2006
    • 2006

      Die Broschüre schildert die Geschichte der Stadt Büdingen und ihrer Anfänge vor 1000 Jahren, insbesondere die Gründung der Remigiuskirche und des Schlosses. Auf 62 Seiten mit zahlreichen Tabellen, Zeichnungen und Fotos analysiert Dr. Walter Nieß die Hintergründe dieser Bauwerke. Er untersucht die Gründe für den Bau einer Burg in einem sumpfigen Gebiet und die ursprüngliche Absicht hinter der Remigiuskirche. Die Altersbestimmung der beiden Bauwerke wird durch umfangreiche Holzuntersuchungen und Dendrochronologie unterstützt, wobei die Remigiuskirche als ältestes Gebäude Büdingens identifiziert wird. Nieß geht der Frage nach, ob die Remigiuskirche tatsächlich als Kirche geplant war oder ob sie eher als „Festes Haus“ zur Verteidigung gedacht war. Der historische Abriss behandelt Themen wie die Besiedlung und Christianisierung im Seemenbachtal, die Voraussetzungen zur Datierung von Bauwerken, die Entwicklung der ältesten Massivbauten und die Beziehungen zwischen diesen. Die Betrachtung bietet einen fundierten Einblick in die Anfänge Büdingens und die Methoden zur Altersbestimmung von Bauwerken durch die Analyse des verwendeten Holzes.

      Zur Entstehung von Büdingen