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Chantal Louis

    1 januari 1969
    Ommas Glück
    Ommas Glück
    Monika Hauser (Restauflage)
    Monika Hauser - nicht aufhören anzufangen
    • 2017

      Ommas Glück

      Das Leben meiner Großmutter in ihrer Demenz-WG

      • 208bladzijden
      • 8 uur lezen

      Die Journalistin Chantal Louis berichtet aus dem Leben ihrer Großmutter, sprich: Omma, in der Wanne-Eickeler Demenz-WG: »Wenn man Omma erzählt hätte, dass sie eines Tages in einer WG leben würde, hätte sie mit großer Wahrscheinlichkeit Zeter und Mordio respektive Sodom und Gomorrha geschrien. Wir, meine Mutter und ich, konnten sie nicht mehr fragen. Wir haben es für sie entschieden. Und ich bin sicher, dass es eine gute Entscheidung war. Eigentlich sogar eine ausgesprochen gute.« Walzer im Wohnzimmer und ein immer neues Kennenlernen am Küchentisch, einfühlsame BetreuerInnen und ein erstaunlicher Personalschlüssel von eins zu drei, Angehörige, die tagsüber beim Kaffeekochen helfen und am Wochenende die WG-Wände streichen – Demenz-WG klingt erst einmal schräg – ist aber eine prima Sache. So auch für Edeltraut Karczewski, die nach einer bedrückenden Episode im Altersheim mit 83 in ihre erste Wohngemeinschaft zieht. Ihre sechs MitbewohnerInnen sind, wie sie, dement. Kann das funktionieren? Oh ja. Eine erzählerische Reportage über eine neue Wohnform, ein Stück Ruhrgebietsgeschichte und ein liebevoller Blick auf ein typisches Frauenleben dieser Generation. Mit umfangreichem Infoteil: Wie man Demenz-WGs findet oder gründet, wie man Betreuung organisiert, worauf man achten sollte.

      Ommas Glück
    • 2015

      Ein charmantes Plädoyer für eine Wohnform, die Menschen mit Demenz gerecht wird und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Es ist ein kleines Denkmal für Omma, deren Erlebnisse in ihrer WG sowohl komisch als auch rührend sind. Die Geschichte beginnt damit, dass Omma, die nie gedacht hätte, in einer WG zu leben, schließlich mit 83 Jahren in eine Wohngemeinschaft zieht, nachdem eine bedrückende Episode im Altersheim sie dazu zwingt. Ihre sechs MitbewohnerInnen sind ebenfalls dement. Die Enkelin, Journalistin Chantal Louis, erzählt von Ommas Leben in der Wanne-Eickeler Demenz-WG, wo Walzer im Wohnzimmer und ständige neue Begegnungen am Küchentisch stattfinden. Einfühlsame BetreuerInnen und ein bemerkenswerter Personalschlüssel von eins zu drei sorgen für eine liebevolle Atmosphäre. Angehörige helfen beim Kochen und streichen die Wände am Wochenende. Zudem wird die Entstehung der Demenz-Wohngemeinschaften in Deutschland thematisiert, von denen es mittlerweile Hunderte gibt, von denen jedoch viele Menschen nichts wissen. Diese Wohnform könnte das Leben von Betroffenen erheblich verbessern, und es ist an der Zeit, mehr darüber zu erfahren.

      Ommas Glück
    • 2010

      Monika Hauser reist 1992 nach Bosnien, um misshandelten Frauen zu helfen, und gründet die internationale Organisation medica mondiale. Chantal Louis erzählt die inspirierende Geschichte dieser bemerkenswerten Frau und ihres Engagements für Menschenrechte und Hilfe.

      Monika Hauser (Restauflage)
    • 2008

      Aufgerüttelt durch erschütternde Bilder gründete die Frauenärztin Dr. Monika Hauser während des Bosnien-Krieges 'medica mondiale', eine Hilfs- und Menschenrechtsorganisation von Frauen für Frauen. Krieg, Krisen und Gewalt gegen Frauen sind untrennbar miteinander verbunden. Gewalt, insbesondere sexualisierte Gewalt, wird oft als strategische Kriegsführung eingesetzt. Die Täter hinterlassen Frauen und Mädchen, deren Seelen und Persönlichkeiten tief verwundet sind. Viele haben ihre Männer verloren und fliehen ohne männlichen Schutz, was sie in Flüchtlingslagern erneut Übergriffen aussetzt oder zur Prostitution zwingt. Frauen, die in ihrer Heimat bleiben, haben oft keine Rechte und stehen vor der Wahl zwischen dem sicheren Tod durch Hunger und der Prostitution, um für sich und ihre Kinder zu sorgen. Der Verdacht auf Vergewaltigung oder Folter führt in vielen Ländern dazu, dass sie von ihren Familien verstoßen werden. Diese Erzählung schildert die Geschichte von Monika Hauser, die zur engagierten 'Anwältin' der traumatisierten Frauen wurde. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Gustav-Heinemann-Preis. 1993 wurde sie in den ARD-Tagesthemen zur 'Frau des Jahres' gewählt und war Teil der Initiative '1000 Peace Women', die 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

      Monika Hauser - nicht aufhören anzufangen