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Matthieu Leimgruber

    Umbruch an der "inneren Front"
    Rat holen, Rat geben, beraten
    Kriegsgeschäfte, Kapital und Kunsthaus
    Solidarity Without the State?
    • 2021

      Kriegsgeschäfte, Kapital und Kunsthaus

      Die Entstehung der Sammlung Emil Bührle im historischen Kontext

      • 268bladzijden
      • 10 uur lezen

      2021 eröffnet das Kunsthaus Zürich den Erweiterungsbau am Heimplatz mit Werken der Sammlung Emil Bührle als prominente Leihgabe. Der Unternehmer, Kunstsammler und Mazen Emil Bührle (1890-1956) ist bis heute umstritten. Dank seiner Waffengeschäfte vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum reichsten Mann der Schweiz, und dieses Vermögen ermöglichte ihm den Aufbau einer Kunstsammlung von Weltrang. Kontroversen um die Entstehungsgeschichte der Sammlung veranlassten Stadt und Kanton Zürich im Jahr 2017, eine Studie in Auftrag zu geben, welche die Entstehung der Sammlung Bührle und die dafür notwendigen wirtschaftlichen Voraussetzungen untersuchen sollte. Der vorliegende Forschungsbericht, unter der Leitung von Prof. Dr. Matthieu Leimgruber in einem Forschungsteam der Universität Zürich entstanden, zeigt in drei Teilen den parallelen Aufstieg Bührles als Rüstungsunternehmer, gesellschaftlicher Netzwerker sowie Kunstsammler und Mäzen. Er macht deutlich, wie wesentlich das Schicksal des Kunsthauses Zürich seit den 1940er Jahren mit Emil Bührle und dessen unternehmerischen und persönlichen Ambitionen verbunden ist.

      Kriegsgeschäfte, Kapital und Kunsthaus
    • 2012

      Solidarity Without the State?

      Business and the Shaping of the Swiss Welfare State, 1890 2000

      • 332bladzijden
      • 12 uur lezen

      This book offers an in-depth analysis of the Swiss welfare system through a comparative lens, utilizing extensive research conducted in business archives. It explores the historical development, structure, and effectiveness of welfare policies in Switzerland, providing valuable insights into their impact on society and the economy. The study emphasizes the unique characteristics of the Swiss approach to welfare, making it a significant resource for understanding the interplay between social policy and business practices in a historical context.

      Solidarity Without the State?
    • 2011

      Formen der Beratung durchdringen die Gesellschaft der Gegenwart. Die Erteilung von mündlichem oder schriftlichem Rat stellt eine gesellschaftliche Technik dar, mit deren Hilfe Wissensbestände, Erfahrungen und moralische wie spirituelle Einsichten weitergegeben werden. Rat und Beratung können demnach als Formen der Kommunikation und der Verhaltensregulierung betrachtet werden, die individuelle Lebensführung, soziale, moralische und spirituelle Ordnung sowie wirtschaftliche und politische Ziele aufeinander beziehen. Der Blick auf die Geschichte von Ratschlag und Beratung zeigt nicht nur, dass Ratsuchen als eine Strategie des Umgangs mit gesellschaftlichen Unsicherheiten eine lange Tradition hat, sondern auch, dass sich im historischen Wandel die verschiedenen Dimensionen des Ratgebens verändert haben. Diesem noch wenig erforschten historischen Wandel von Ratschlag und Beratung auf verschiedenen Ebenen widmet sich dieses Themenheft anhand von Studien zur Vormoderne und Moderne.

      Rat holen, Rat geben, beraten
    • 2009

      Umbruch an der "inneren Front"

      Krieg und Sozialpolitik in der Schweiz 1938-1948

      • 195bladzijden
      • 7 uur lezen

      Dieses Buch untersucht die Frage, wie sich der schweizerische Sozialstaat in der Zeit des Zweiten Weltkriegs entwickelt hat. Im Vergleich zur Aussenpolitik und zu den internationalen Wirtschaftsbeziehungen ist die Politik an der 'inneren Front' in der Forschung kaum untersucht. Die Beiträge zeichnen ein ambivalentes Bild. Auf der einen Seite stehen innovative Sozialstaatsprogramme, die vor allem wegen der Kriegssituation eingeführt werden konnten, so die Erwerbsersatzordnung (1940) und die organisatorisch an diese anschliessende Alters- und Hinterbliebenenversicherung (1947). Auch die Familienpolitik, mit der Einführung des Familienschutzartikels (1945), oder die Arbeitslosensicherung erlebten einen beschränkten Ausbau. Auf der anderen Seite zeigen sich eine Stagnation in der Gesundheitspolitik und der Verzicht auf eine umfassende Sozialstaatsreform wie in Grossbritannien oder Frankreich. Die Beiträge im Buch beleuchten die wichtigsten Zweige der Sozialpolitik und betten die schweizerische Entwicklung in den europäischen Kontext ein.

      Umbruch an der "inneren Front"