Mémoire qui résiste drue comme dans un cœur, ténue comme la paix âpre comme le travail
Fabio Pusterla Volgorde van de boeken (chronologisch)





In der vorläufigen Ruhe des Flugs / Nella quiete provvisoria del volo
Gedichte italienisch und deutsch
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In seinen jüngsten Lyrikbänden «Argéman» (2014) und «Cenere, o terra» (2018), die der Übersetzer Christoph Ferber in einer umfassenden Auswahl vorstellt, lässt sich Fabio Pusterla von verschiedensten Beobachtungen, Begegnungen, Stimmen, Gesprächen oder Erinnerungen inspirieren. Seine Motive findet er bald in der gesellschaftlichen Realität, in den Ungereimtheiten des Alltags oder in der ihn stets aufs Neue herausfordernden Aktualität, bald in der Natur, deren philosophisch vertiefte Betrachtungen um den zentralen Gedanken von Zerstörung und Entstehung, Leben und Tod kreisen. Pusterlas Gedichte gehen den Weg zurück, gegen die Strömung, der Quelle entgegen, um dem Vergessen zu trotzen, Erinnerungen zu bewahren. Vor der Natur, vor dem Geheimnis der Schönheit sind wir alle gleich, rufen uns seine Gedichte zu, und sie rufen zugleich die Möglichkeit in Erinnerung, dass wir uns der reinen Biologie, dem Zufall und den blinden Kräften entziehen können und dass Frieden möglich ist auf einer Erde, die uns trägt und ernährt, sofern wir verantwortungsvoll mit ihr umgehen. Der Zyklus «Figurine d’antenati» (2020), in dem Gestalten aus unserer Vergangenheit evoziert werden, rundet den Band ab.
La Revue de Belles-Lettres, 138° année, 2014, 2
Cinq poètes des Canaries
c'est ici qu'on voudrait s'arrêter, sous cet abri de planches, y poser la mémoire, doucement, et l'endormir dans cette coque de bois
War die Schule früher besser als heute? Werden die Schüler zu einem unmenschlichen Lerntempo gezwungen? Machen die Schülerinnen im Grunde überhaupt nichts? Können die Schüler weder schreiben, lesen noch rechnen? Können die Lehrerinnen weder schreiben, lesen noch rechnen? Tausend Fragen umschwirren die Schule, tausend Urteile, die wir aus unserer eigenen Vergangenheit beziehen, tausend Vorurteile. Fabio Pusterla stellt sich ihnen. Ausgehend von kleineren und grösseren Begebenheiten in seinem Unterrichtsalltag überlegt er unvoreingenommen, warum etwas gelingt, etwas anderes nicht. Er erzählt von notwendigen Provokationen, vom Fordern und Vorbild-Sein, von den fachlichen Anforderungen und menschlichen Beziehungen. Pusterlas Reflexionen über die Schule berühren, weil sie von einem tief humanen Engagement für die Entwicklung junger Menschen geprägt sind.