Tobias Bleek Boeken





Musik
Ein Streifzug durch 12 Jahrhunderte. Eine Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte Europas: Minnesang bis Pop & Rock I Klassik bis Jazz I Bach bis Miles Davis I Phonograph bis Streaming
Wann wurde die Notenschrift erfunden und warum ist Konzertmusik ohne sie un- denkbar? Ist Barock ein Schimpfwort oder eine Epochenbezeichnung? Warum ist die Cembalistin Wanda Landowska der erste Star der alten Musik? Welche Bedeutung haben Jam Sessions für die Anfänge des modernen Jazz? Diese Musikgeschichte in Schlaglichtern liefert Antworten. Der Streifzug reicht von der frühen Mehrstimmigkeit bis zur elektronischen Musik, von Bach bis zu John Cage und Miles Davis, vom Minnesang bis zu Techno. 200 Kurzkapitel stellen zentrale Ent- wicklungen, Ereignisse, Werke, Personen auf dem neuesten Wissensstand vor.
Musikalische Analyse und kulturgeschichtliche Kontextualisierung
Für Reinhold Brinkmann
- 176bladzijden
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Das Verhältnis von musikalischer Analyse und kulturgeschichtlicher Kontextualisierung steht in der neueren musikwissenschaftlichen Forschung im Zentrum einer kontroversen Debatte. Wie eine tiefgreifende analytische und philologische Auseinandersetzung mit musikalischen Werken und die Deutung ihrer kulturellen Kontexte fruchtbar aufeinander bezogen werden können, hat der Musikwissenschaftler Reinhold Brinkmann in seinen Arbeiten in exemplarischer Weise gezeigt. Der vorliegende Band, der dem Ernst von Siemens Musikpreisträger gewidmet ist, greift diese Forschungsthematik auf. In zwei theoretischen Beiträgen und fünf Fallstudien beleuchten die Autoren das Verhältnis von musikalischer Analyse und kontext-orientierter Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven. Kompositionen von Franz Schubert, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky, Paul Hindemith und John Cage bilden dabei die Bezugspunkte der Diskussion.
Im Taumel der Zwanziger
1923: Musik in einem Jahr der Extreme
In den 1920er-Jahren gerät nicht nur die Welt, sondern auch die Musik und das Musikleben ins Taumeln: zwischen Krise und Krieg, Abschottung und Austausch, dem resignativen Blick zurück und neuer Dynamik. Wie eng Musik und Gesellschaft miteinander verflochten sind, zeigt das Jahr 1923. Geprägt ist es durch Geschehnisse, Debatten und Entwicklungen, die uns auch heute noch beschäftigen. Im besetzten Ruhrgebiet wird Musik zu einem Mittel des politischen Kampfes; in der von der Hyperinflation erschütterten Weimarer Republik verschärft sich die Krise des Konzertlebens und der Kartenpreis steigt im Herbst auf 200 Milliarden Mark; in den USA machen afroamerikanische Blues- und Jazz-Größen wie Bessie Smith, oder Louis Armstrong im Rahmen der sogenannten „race records“ ihre ersten Schallplattenaufnahmen; In Wien vollendet Arnold Schönberg seine ersten zwölftönigen Werke; In Paris schockiert Igor Strawinsky die Avantgarde mit seinem neoklassizistischen Bläseroktett und in Budapest setztBéla Bartók mit seiner Tanz-Suite ein musikalisches Zeichen gegen den Nationalismus. Im Berliner Voxhaus wird mit der Ausstrahlung der ersten Funkstunde auf dem Höhepunkt der politischen und ökonomischen Krise das Zeitalter des öffentlichen Rundfunks in Deutschland eingeläutet.- Das Buch von Tobias Bleek erzählt auf faszinierende Weise, wie die Musik in das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben dieses Jahres der Extreme eingebettet ist.
Musikalische Intertextualität als Schaffensprinzip
- 343bladzijden
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